Bistro „Au vieux colombier“

Nachdem ich einige Male an dieser sehr einladend aussehenden Brasserie vorbeigegangen war, beschloss ich, endlich mal hineinzugehen.

Nicht viele Gäste an diesem Abend, vielleicht wegen des schlechten Wetters. Die warme gemütliche Atmosphäre im Innern hält, was das Äußere verspricht und das Art-Déco-Dekor ist wirklich sehr schön.

Das Bistro ist ein Ort, an dem man sich wohlfühlt, auch wenn man allein hingeht, um etwas zu trinken oder zu essen. Doch neben mich setzt sich ein Paar, das nicht aufhört, über den Tisch hinweg die Köpfe zusammenzustecken und Zärtlichkeiten auszutauschen – ich gebe zu, dass mich das an diesem Abend etwas neidisch gemacht hat… Aber ich bin ja diskret und vermied, sie anzuschauen, nur ein Foto (sowieso unscharf) im Spiegel sei erlaubt…

Es gab zwei Tagesgerichte, Rindfleischspieß und Lachsteller, doch ich entschied mich für gebackenen Ziegenkäste mit Salat und es hat mir gut gemundet.

Statt eines Desserts wählte ich einen Café gourmand (neuerdings beliebt in Frankreich: zum Espresso werden noch einige süße Leckereien aufgefahren, die manchmal insgesamt genauso üppig ausfallen wie ein normales Dessert) und bekam einen leckeren Kuchen, ein Cannelé (wie mir soeben ein netter franzöischer Qyper sagte, denn ich hatte mich in der Bezeichnung geirrt; das ist eine Spezialität aus dem Bordelais) und eine sehr gute Panna Cotta mit Himbeer-Coulis. Auch hinsichtlich des offenen Weins, ein Côtes du Rhône, konnte ich mich nicht beklagen.

Das Servicepersonal, eine junge Frau, war aufmerksam, schnell und charmant.

Während meines Aufenthalts wurde ich angenehm von Musik der Stones berieselt, ich fand das sehr sympthisch. Auch gefiel mir die gedämpfte Beleuchtung sehr gut, die mit dem Grün der Fensterrahmen eine ganz besondere Stimmung schuf – man fühlt sich tatsächlich wie in einem alten Bistro.

Ich kann mir gut vorstellen, bei meinem nächsten Parisaufenthalt wieder in dieser angenehmen Brasserie einzukehren.

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Après avoir passé devant plusieurs fois j’ai finalement décidé d’entrer dans cette brasserie à l’aspect bien invitant.

Pas beaucoup de monde cette soirée, peut-être dû au mauvais temps. L’atmospère chaleureuse de l’intérieur tient que l’extérieur promet et le décor art-nouveau est vraiment très joli.

Il s’agit d’un endroit où l’on se sent bien à l’aise même si l’on y va seul pour boire quelque chose ou manger. Mais un couple s’installe à côté de moi et n’arrète pas d’échanger des câlins à travers la table et j’avoue qu’ils m’ont rendue un peu jalouse ce soir-là… Bon, je suis discrète et évite les regarder, juste une photo d’eux au miroir soit permise…

Il y avaient deux plats du jour – brochette de boeuf et assiette de saumon – mais j’ai choisi la croustine de chèvre chaud avec salade et je m’en suis regalée.

Au lieu d’un dessert j’ai eu un café gourmand avec un gateau délicieux, un cannelé(! merci, cher qyper, de me corriger!) et un très bon flan/panna cotta au colis de framboises. Côté vin pas de problem non plus.

Le service a été fait par une jeune femme attentive, rapide et charmante.

Pendant mon séjour la musique des Rolling Stones m’a intoxiqué d’une manière assez agreeable, je l’ai trouvé assez sympathique. J’ai aussi bien aimè l’éclairage tamisé qui, avec le vert du décor, crée une ambiance particulière et feutré – on se sent vraiment dans un vieux bistro. Lors de ma prochaine visite à Paris j’aimerais vien retourner dans cet agréable bistro.

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