Schön begraben

Alte Friedhöfe mag ich seit jeher. Auf den Pariser Cimetières herrscht eine ganz besondere Stimmung und es gibt  viel zu entdecken. Am meisten faszinieren mich dort die kunstvollen Glas- und Schmiedearbeiten an den Grabhäusern, die wunderschöne Ein- und Durchblicke bieten und Licht- und Schattenspiele zeigen. Ein ein paar Impressionen vom Père Lachaise.

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16 Antworten zu Schön begraben

  1. Uffnik schreibt:

    Ganz hervorragende Aufnahmen. Interessante Blickwinkel, die Du dort festgehalten hast. Trotzdem sind Friedhöfe nicht so sehr mein Ding.Seit ich in Innsbruck sehen mußte, wie hoch die Hürden doch sind, daß man dort überhaupt (verblichener Weise) auf den Kirchhof gelangt, lehne ich es ab zu sterben. Damit Du siehst, was ich meine, lade ich das Foto, sobald ich es gefunden habe, bei mir hoch.

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  2. rotewelt schreibt:

    Ach, du lehnst es ab zu sterben, tja, da bin ich ja gespannt, wie du das bewerkstelligen willst… 😉
    Aber ich ahne, was du meinst… Dennoch, unabhängig davon gehe ich gern auf schöne Friedhöfe, vor allem mit altem Baumbestand.

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  3. haushundhirschblog schreibt:

    Ganz nach unserem Geschmack, liebe rotwelt, sind diese Aufnahmen und überhaupt der Aufenthalt auf schönen Friedhöfen! Wir haben schon manchen Spaziergang dort genossen, und immer wieder bleiben wir vor alten und neuen Gräbern stehen, deren Grabsteine oder ihr Zustand etwas über die Menschen auszusagen vermag, die dort begraben sind oder die, die sich um das Grab kümmern. Zu jeder Jahreszeit und vor allem auch in jedem Land, das wir bereisen, interessieren uns Friedhöfe, deren landschaftsarchitektonischen Eigen- und Besonderheiten und ihre häufig völlig unterschiedlichen Bereiche: hier in Darmstadt gibt es auf „unserem“ Friedhof u.a. einen Bereich, in dem vorwiegend Kinder beerdigt sind. Die allermeisten Gräber dort sind bestückt mit Stofftieren, Windrädern, Fotos und Windlichtern, auf den Grabsteinen liegen mit Steinen beschwert kleine Grüße auf buntem Papier. Einige Meter weiter finden sich vorwiegend muslimische Gräber, deren Grabsteine in schöner, mitunter kitschig wirkender arabischer Schrift verziert sind, oft findet man darauf auch Emaille-Bilder der Verstorbenen. In diesem Bereich wurden von den Angehörigen etliche Plastikbänke zum Verweilen aufgestellt. Überall wachsen riesige, alte Kiefern.

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  4. rotewelt schreibt:

    Ich dachte es mir schon, dass ihr auch Liebhaber von Friedhöfe seid. Ja, es ist wirklich interessant, die Friedhöfe verschiedener Länder/Kulturen und die Gräber von Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit zu sehen. Der Bereich auf dem Darmstädter Friedhof, im dem vor allem KInder beerdigt sind, ist sicher besonders berührend.
    Mein Lieblingsfriedhof in Deutschland ist bisher der Alte Friedhof in Freiburg, über den ich sehr oft spaziere, zu jeder Jahreszeit. An anderer Stelle habe ich schon mal darüber geschrieben und plane es auch hier im Blog.

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  5. kreadiv schreibt:

    Als Gesamtbild sieht es ein bisschen wie ein Adventskalender aus. Sehr schöne Aufnahmen.

    Die Atmosphäre auf Friedhöfen ist teilweise schon sehr speziell, vor allem je älter die Gräber sind.

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  6. kormoranflug schreibt:

    18 mal hinter Gitter oder Glas. Was hältst Du von einer Seebestattung?

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  7. rotewelt schreibt:

    Bei einer Seebestattung gibt es ja die schönen Gitter und Glasfenster nicht…

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  8. erinnye schreibt:

    Die Fotos sind wunderbar und weisen im Einzelnen und auch als Serie auf Übergangssituationen sowohl im Leben als auch im Tod hin.

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  9. rotewelt schreibt:

    Da hast du Recht, erinnye, das war mir gar nicht so aufgefallen.

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  10. Lakritze schreibt:

    … und nicht einmal Schmiedeeisen ist für die Ewigkeit. Hat auch was, irgendwie. — Ich mag Friedhöfe als temporäre Rastplätze; wie Städte mit ihren Friedhöfen umgehen, läßt oft tief blicken. Meinen Lieblingsfriedhof gibt es nicht mehr; den haben sie vor knapp zehn Jahren dem Erdboden gleich gemacht. Sogar die Bäume wurden großteils gefällt. (Provinz!) Père Lachaise wird das nicht passieren.

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  11. rotewelt schreibt:

    Kreadiv: Interessante Assoziation mit dem Adventskalender… Ich müsste noch sechs Bilder hinzufügen…

    Lakritze, ja, auch Eisen vergeht… Schade, dass dein Lieblingsfriedhof nicht mehr existiert. Wo befand er sich denn? Stimmt, Père Lachaise wird das nicht passieren, schon allein wegen der vielen Touristen…. Ich war außerhalb der Hauptreisezeit dort und nicht wegen der prominenten Gräber, die zumeist ohnehin nicht die schönsten sind.

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    • Philipp Elph schreibt:

      Mit dem „Eisen vergeht“ ist doch eine olle Kamelle. Das hat doch schon Drafi Deutscher im vorigen Jahrhundert mit etwas anderen Worten zum Ausdruck gebracht.

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  12. vilmoskörte schreibt:

    Hach, wieder ganz deine – ganz zu Recht – so geliebten Durchblicke! Die französischen Friedhöfe sind so anders, soviel Stein, eine blanke Granitplatte neben der anderen und die Blumen meist aus Plastik. Auf Père Lachaise war ich noch nicht, aber der von Montmartre hat ebenso schöne Grabhäuschen.

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  13. rotewelt schreibt:

    Ach, du erinnerst dich an meine Durchblicke… 😉 Auf dem Friedhof von Montmartre habe ich auch Grabhäuschen fotografiert, ein Bericht und/oder eine kleine Fotoreihe sind natürlich längst geplant… 🙂

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  14. Pingback: Cimetière de Montmarte « Vilmoskörtes Blog

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