Schneewittchen

Hatt‘ mich schlafen gelegt

weil ich unsichtbar war

und die Königin mich als Feindin sah

wusste nichts von der Welt

lag unter Glas

ohne Spiegel

jahrzehntelang

war zufrieden mit dem

Zwergenaufstand

dann und wann

entzückend harmlos

im trauten Heim

langsam wachte ich auf

war da noch mehr hinterm Glas

hatt‘ ich noch Kraft um

aufzustehen

und die Welt zu erobern

mit oder ohne Prinz?

Dieser Beitrag wurde unter Poetisch Versponnenes veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

9 Antworten zu Schneewittchen

  1. haushundhirschblog schreibt:

    Ein wunderbares Gedicht, liebe rotewelt.

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  2. cablee schreibt:

    Ist der Apfel wirklich noch vom letzten Herbst ? Tapfer wie Schneewittchen 😉

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  3. rotewelt schreibt:

    Dankeschön, dm oder wer auch immer beim hausundhirschblog wann schreibt, das durchblicke ich noch nicht…

    Der Apfel ist nicht vom letzten Herbst, der ist älter, cablee… 😉

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  4. karu02 schreibt:

    Es scheint der ewige Apfel zu sein…

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  5. kormoranflug schreibt:

    Die ewige Liebe von Schneewittchen und der ewige Apfel, das passt zusammen.

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  6. rotewelt schreibt:

    ja, so ist es wohl, ihr Zwei…

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  7. kormoranflug schreibt:

    Bitte pass auf, der Apfel hat schon ein paar Gäste.

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  8. rotewelt schreibt:

    Ja, an dem Apfel muss ja was faul sein, wenn er was mit Schneewittchen zu tun hat, auch wenn er vielleicht nicht vergiftet ist…

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