Le Nautic Plage – La Croix Valmer

Les vacances en avant- ou arriére-saison à Gigaro/au Cap Lardier ne sont pas de vacances quand je n’ai pas eu, au moins une fois, un café ou un apéro au bar Le Nautic à la Plage du Débarquement (une des plages où les troupes alliées ont libéré la France du régime nazi Allemand)…

Ce n’est pas ma plage préférée pour me baigner comme elle est assez large et moins intime que celle de Gigaro et l’entrée est un peu trop bétonnée, mais elle offre une belle vue degagée sur la Grande Bleue et j’en garde de bons souvenirs d’un après-midi de janvier regardant les enfants pieds nues jouants dans le sable, donc je suis reconnaissante et je rentre fidèlement…

Urlaub in der Vor- oder Nachsaison in Gigaro am Cap Lardier ist kein Urlaub, wenn ich nicht wenigstens einmal auf einen Café oder Apéritif in der Bar Le Nautic war. Sie liegt am Plage de Débarquement, einem der Strände, an denen die Alliierten gelandet sind, um Frankreich vom deutschen Nazirégime zu befreien.

Es ist nicht mein Lieblingsstrand, um im Meer zu baden, weil ich ihn zu lang und weitläufig und nicht so intim wie den von Gigaro finde und der „Eingang“ ist ein wenig zu betoniert. Trotzdem: Wenn man dort sitzt, hat man einen schönen freien Blick aufs Meer. Außerdem habe ich angenehme Erinnerungen an den Ort, saß ich dort doch schon mal an einem Januartag, ohne Jacke, und sah Kindern zu, die barfüßig im Sand spielten und sich mit Hunden um Bälle stritten. Da muss man ja wiederkommen und treu bleiben!

Mais cette fois le service manque d’amabilité, le jeune homme nous défend de nous asseoir sur les chaises les pieds dans le sable (argument: trop de vent) et fait mauvaise mine parce que nous décidons (d’abord!) de prendre un apéro sans intention fixe de déjeuner ici… Mais il n’y a pas trop de monde, il restent assez de places libres… Comme ça il réussira de nous faire fuir après l’apéro même si l’aioli des voisins a l’air d’être assez appétissant…

Oui, le mistral souffle, mais encore plus en terrasse que quelques centimètres dessous dans le sable. Bon, parfois il y a des arguments…

Aber diesmal ist der Service nicht freundlich, der junge Mann verbietet uns rüde, uns an die Tische im Sand zu setzen mit dem Argument, es sei zu windig. Dann verzieht er das Gesicht, als wir, erst einmal, nur einen Aperitif bestellen. Wir wollten spontan entscheiden, ob wir dort auch essen wollen würden, je nach Geruch, Appetit und dem Anblick der Nachbarteller. Aber mit seiner Art verdirbt uns der junge Mann sofort die Lust, uns dort länger aufzuhalten. Obwohl das Aioli nebenan ziemlich gut aussieht…

Ja, der Mistral pfeift, aber er bläst noch viel mehr als unterhalb der Terrasse, im Sand. Na ja, manchmal werden Argumente vorgebracht, die nicht ganz überzeugen

Un chien costaud et sympa nous joint et regarde les tables où nous aurions aimé nous asseoir.

Ein gut genährter großer Hund der Art, dass man ihm sofort den kräftigen Kopf tätscheln möchte, gesellt sich zu uns, setzt sich hinter uns – und blickt dorthin, wo wir gern gesessen hätten.

Le kir et le porto arrivent, merci! La jeune fille qui nous sert est un peu plus gentille que son chef(?).

Der Kir und der Portwein kommen, danke! Die junge Frau, die uns bedient, ist ein wenig freundlicher als ihr Chef (?).

Le mistral est vraiment frais, même le chien se couche afin d’éviter les risées…

Der Mistral ist wirklich frisch, sogar der Hund legt sich nieder, um den Böen auszuweichen…

Nous mettons nous vestes trop légères et essayons de nous rechauffer à l’aide des boissons aux couleurs chaudes. Je regarde le ciel bleu et les voiles flottantes.

Wir müssen unsere – zu dünnen – Jacken anziehen und versuchen uns mit Hilfe der Getränke aufzuwärmen, schließlich haben sie warme Farben! Ich verwirre meine Augen, indem ich den blauen Himmel mit den flatternden Segeln betrachte.

Il s’est endormi, notre compagnon temporaire, on n’entend qu’un petit soupir rauque et lourd.

Unser temporärer Begleiter ist eingeschlafen, man vernimmt nur sein rauhes schweres Seufzen.

Après avoir fini nos boissons rien ne nous aurait pu empêcher à rester (sauf la vue et le chien sympa). Au resto à côté, les feuilles mortes sous les tables et chaises forment des tapis automnaux bruissants.

Als wir ausgetrunken haben, hält uns nichts mehr davon ab (außer der Sicht und dem sympathischen Hund), aufzustehen und zu gehen. Im Restaurant nebenan bildet das welke Laub unter Tischen und Stühlen einen herbstlich-raschelnden Teppich.

La mer se donne un aspect paisible grace aux reflets étincellants.

Das Meer gibt sich friedlich, dank der glitzernden Reflexe.

Les platanes font jeu égal avec le ciel
et le mistral, sauvage, nerveux, capricieux, continue à chanter sa chanson.

Die Platanen nehmen es locker mit dem Himmel auf
und der Mistral, wild, nervös, launisch, fährt fort, sein Lied zu singen.

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