Spätherbst

Spuck deinen Kummer aus

Lass die Tränen fluten

Koste die herbe Krume

Der schwarzen Erde

Verirr dich

Im Gedankengespinst

Doch nicht zu lang

Sitz einsam am Tisch

Oder nicht

Entscheide dich

Für Schatten oder Licht

Dreh hübsche Kreise

Schillernd

Schwindel erregend

Gib acht auf dich

Lass dich nicht fressen

Überschwemmen

Halt den Kopf hoch

Wenn du kannst

Doch zieh dich warm an

Im Herbst, denn

Auf Wärme folgt Kälte

Auf Licht Finsternis

Auf Sonne Wolken

Und umgekehrt

Eine Frage der Saison

Sei bereit

Für die zärtliche Hand

In Frühlingsgrün

Die dich meint.

Dieser Beitrag wurde unter Poetisch Versponnenes veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Spätherbst

  1. rotewelt schreibt:

    Ähm…? Ach so, dankeschön! 🙂

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