Monatsarchiv: Oktober 2012

Anfang

Immer saßest du neben mir weil ich mich neben dich setzte? Die Serviette die du vom Boden aufhobst und mir zurück auf den Schoß legtest ein Lufthauch kaum merkbares Lächeln dein frecher Humor gab mir die Chance deinen Arm zu … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Poetisch Versponnenes | 2 Kommentare

Nie gehabt

Ich hab alles verlorn Mutter Bruder und Schwester Kaum war ich mal anders als sie es gewohnt warn verstießen sie mich ohne Federlesen Du bist anders Was hast du was machst du weißt du denn was du tust? Dabei war … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Poetisch Versponnenes | 2 Kommentare

Zwischenlandung im Oktober

Ausgekostet und -genutzt Die Sommerzeit, die zu kurze? Zarter Vorhang Schützt vor Südwind Abgenutzt, die Tische, die Oberfläche Still steht die Zeit am Ende der Saison Ein letzter Kir, ein letzter Martini Am Strand… Wer landet hier heute Wer strandet, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Provence/Côte d'Azur | 4 Kommentare

Die 43. Woche, 2012

Le voyage est une suite de disparitons irréparables. (Paul Nizan)

Veröffentlicht unter Aphorismus der Woche | Kommentar hinterlassen

Treibholz

Hab gehölzt, dass es Gehölze gibt die länger Treibholz waren mal hier mal da nur nicht dort wo sie wirklich sein könnten wollten aber dann irgendwann irgendwo angespült wurden durch immer wiederkehrende Wellen penetrant lange wider strebend am Meeressaum leckend … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Poetisch Versponnenes | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 5 Kommentare

Fin de saison

Les vagues Envahissent La plage Avalent la vie Et la recrachent Gueule de bois La tête en bas L’écume Enrobe les larmes La lumière joue Cache-cache Que de chansons Tristes À la radio Et dans Les mémoires Règne La mélancolie.

Veröffentlicht unter Poetisch Versponnenes | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | 5 Kommentare

Die 42. Woche, 2012

Les seules lettres d’amour qui aient quelque utilité sont les lettres de rupture. (Etienne Rey)

Veröffentlicht unter Aphorismus der Woche | Verschlagwortet mit , , | 8 Kommentare

Erdbeermund, anders

Diesmal nicht von mir, doch aus aktuellem Anlass… (Vorsicht, Ansteckungsgefahr…) François Villon, aus „Die lasterhaften Balladen des François Villon“, Nachdichtung von Paul Zech „Eine verliebte Ballade für ein Madchen namens Yssabeau Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund, ich schrie … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Poetisch Versponnenes | Verschlagwortet mit , , , | 9 Kommentare

Die 41. Woche, 2012

N’essayez pas de noyer vos chagrins: Ils savent nager. (Albert Willemetz)

Veröffentlicht unter Aphorismus der Woche | Verschlagwortet mit , , | 1 Kommentar

Malgré tout

Je te vois Tu es là Parfois Ta chemise Rechauffante Au moins Ici Chez moi Même si Tu es loin Si loin Trop Ecoute mon cri Languissant Mon souffle parfois désespéré Proche Je te sens Malgré Tout.

Veröffentlicht unter Poetisch Versponnenes | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen