Monatsarchiv: Januar 2013

Wider

Es gibt diese Tage, an denen man (die unpersönliche Form habe ich hier absichtlich gewählt) nicht recht weiß, wie man sich fühlt oder fühlen sollte, könnte. Die Gedanken des Vortags oder -abends, obgleich lächelnd schlafbeschwichtigt, drehen sich noch ein wenig. … Weiterlesen

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Vor der Nacht

Die Zweige fenstern Eindringlich-sacht Im späten ersten Monatswind Dem hell-kühlgelben Mal mit, mal ohne Lebensgeist im Abendschein Hinter den vielen Rechtecken.

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Die fünfte Woche, 2013

Wer Neuland betritt, kann in keine Fußstapfen treten. (Almut Adler, Fotografin)

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Rue Paradis

Parfois j’aimerais N’avoir pas de tête Etre bête Tout simplement Sans pensées Ni esprit Quel soulagement J’imagine Que devant la vie Je m’incline Modestement Sans le moindre Sentiment En plus. Mais non Niemals, nie Ce ne serait pas Ma vie … Weiterlesen

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Marseille – eine Liebeserklärung / Une déclaration d’amour

Marseille ist keine Stadt, in die man sich auf den ersten Blick verliebt. Doch wenn man geht, verdrückt man ein paar Tränen und möchte gern noch bleiben. Zumindest wiederkommen… Tu m’émerveilles Même si tu N’es pas parfait Tu m’enivrait Me … Weiterlesen

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Am alten Hafen von Marseille – von Fischen, Menschen und Heiligen

Das derzeit herrschende Wintergrau trieb mich dazu, mir wenigstens auf Fotos Himmel- und Meerblau anzuschauen und so bin ich gerade gedanklich in Marseille angekommen, wo ich im März letzten Jahres eine schöne Woche verbracht habe. Außerdem ist Marseille dieses Jahr … Weiterlesen

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Blitzeis

Heut Blitzte Blitzeis Vom Himmel Ganz ohne Blitz Doch genauso blitzschnell Blitzartig verschwanden Autos in Gräben Überschlugen sich oder krachten zusammen Da kamen selbst die Blitzer nicht mit Alle wurden überrascht Wie im Blitzkrieg. Potzblitz.

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Die vierte Woche, 2013

Ich bin im Moment voll auf der Höhe der Jugend. Alle Dreißigjährigen tun mir wirklich leid. (David Bowie, der am 8. Januar 66 Jahre alt, pardon, jung,  wurde)

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Familienglück

(Fotograf: ein Nachbar oder Verwandter) Tritt sie (erst jetzt bei der Bildbetrachtung bemerkt) hervor Um sich abzuheben/-grenzen Oder um sich Auf Schulterhöhe Nur nicht größer Als der kleine Bruder Zu zeigen? Zu spießig-bürgerlich In dessen ewigen Punk-Augen Zu unbescheiden in … Weiterlesen

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Der Wahlkampf beginnt, mit dem Falschen

Eine rein subjekt-emotionale unfundierte Einschätzung Ich will Peer Steinbrück nicht im Wohnzimmer haben. Und auf dem Regierungssessel sowieso nicht. Selten war mir ein Kanzlerkandidat, ein Politiker so unsympathisch (ähnlich wie Westerwelle, Gauweiler, Lafontaine und Schäuble) und das war er auch … Weiterlesen

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