Dazwischen

Großzügig überlasst ihr mir die Wahl
darüber, wen ich quälen soll.
Kein Ultimatum, nur lautloses
Drängen und Warten.
Ich rudere durchs Gedanken-
gestrüpp, verfange mich, stecke
fest, zieh mir Kratzer und Striemen zu
blutige, raus da
und gehen, angehen gegen
Wind, durch Sand und Kies
über Steine bergauf
bergab, das Hirn raus-
gerannt, verschwitzt, erschöpft
keine Antwort aus dem
Gefühlsdickicht. Das kann
nur ein Pyrrhussieg werden.

(12/2006)

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