Heimat(los)?

My home was my castle, even the street in front of it.

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Then tourism changed it all.

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Hat seine Heimat (und die des nur circa 50 Meter entfernt, ebenfalls täglich auf seinem Stuhl sitzenden Nachbarn)  dazugewonnen und ist spannender geworden durch die Fremdlinge oder hat sie eingebüßt an Privatheit und Frei-Raum?

Vor gut zwei oder drei Wochen, im Urlaub, nahm ich diese Bilder auf und im Nachhinein denke ich, dass sie auch zum Heimatthema auf http://pixartix.wordpress.com/2013/06/22/heimatlos passen.

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11 Antworten zu Heimat(los)?

  1. Sofasophia schreibt:

    passt sogar sehr gut zum thema, liebe rote welt!
    verrückte bilder!

  2. aquasdemarco schreibt:

    Drinne ist es schattig, du bist alt, nicht mehr gut zu Fuß, draussen Sonne und Leben, besser als hinter Gardinen zu schauen, verrückt find ich es nicht, eher normal, that’s life

  3. rotewelt schreibt:

    In manchen südeuropäischen Ländern ist es ja üblich, vorm Haus auf dem Bürgersteig zu sitzen, wenn man keinen Balkon hat – oder überhaupt, um „im Leben“ zu sein. Während in Italien die Männer ihre Stühle zusammenrücken und mit Sonne und Schatten wandern, sitzen die Spanier oft allein vor der Tür. Ich fragte mich, als ich die Bilder machte, was für Veränderungen die zwei mallorquinischen Stuhlsitzer wohl im Laufe der Jahre erlebt und was sie schon alles gesehen haben…

  4. Frau Blau schreibt:

    Kann mich nur Soso anschließen, liebe Rotewelt … das sind wunderbare Bilder!!!
    Ich frage mich, ob Alter unweigerlich heißt, alleine vor der Türe zu sitzen oder mit einem Kissen unter sich das Leben aus dem Fenster heraus zu beobachten? Was geht dann in so einem alten Menschen vor? Ist er/ sie zufrieden, oder wartet er/sie nur einfach auf den letzten Gang? Sieht er/sie wirklich das Jetzt oder laufen vor den offenen Augen die Erinnerungen ab?

    hab einen feinen Sonntag
    herzliche Grüße
    Ulli

    • rotewelt schreibt:

      Danke, Ulli! Ja, das sind Fragen, die mir auch manchmal in den Kopf kommen, wen ich so etwas sehe. Hab einen schönen Restsonntag, liebe Grüße, Ute

  5. haushundhirschblog schreibt:

    Besonders gut gefällt mir das zweite Foto, liebe Ute, das diesen älteren Mann sozusagen auf der Kippe sitzen lässt: zwischen der Zeit, in der man dort ganz selbstverständlich auf dem Trottoir sitzen konnte, ganz ungestört, sinnierend und pausierend.
    Und dann jetzt, in dieser Zeit, in der etwas anderes regiert als die gewohnte und natürliche Siesta.
    Er scheint dem allem zu trotzen. Und das ist gut so, denken

    mb und dm (und diesmal auch die Hündin).

    • rotewelt schreibt:

      „Zwischen der Zeit“, schön formuliert, ihr Drei (lach, dank auch an die Hündin!). Ja, der alte Mann muss viele Veränderungen mitgemacht haben. Und er scheint dem zu trotzen, stimmt. So wie er (sich seinen) Platz nimmt und auch ein Stück Autostraße beansprucht, könnte man ihn fast für rebellisch halten, auf jeden Fall ein bisschen frech, das gefällt mir.

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