Die sechsundzwanzigste Woche, 2013 (Halbzeit)

Wenn es so ist, dass wir nur einen kleinen Teil von dem leben können,
was in uns ist – was geschieht dann mit dem Rest?

(aus „Nachtzug nach Lissabon“ von Pascal Mercier)

IMG_0849

Dieser Beitrag wurde unter Aphorismus der Woche abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

10 Antworten zu Die sechsundzwanzigste Woche, 2013 (Halbzeit)

  1. tikerscherk schreibt:

    Schon Halbzeit?
    Alles was wir nicht leben können bleibt Entwurf.
    Aber ist das nicht immer so? Es gibt doch nur diese eine Biografie, und wir können nur eine Abzweigung zur gleichen Zeit nehmen. All die Wege, die wir nicht gingen bleiben Idee.

    Liken

    • vilmoskörte schreibt:

      Ja, das hat doch auch etwas Gutes, wenn man es akzeptiert: Es gibt keine falschen Entscheidungen.

      Liken

    • rotewelt schreibt:

      Nicht gegangene Wege bleiben Idee, Entwurf oder sind vielleicht nicht mal als Möglichkeit präsent. In letzterem Fall gibt es auch nichts zu vermissen oder zu bedauern.
      Mit der Halbzeit meinte ich übrigens, dass die Hälfte des Jahres (schon) um ist, seufz… Ich habe meine Halbzeit schon längst überschritten und wäre glücklich, wenn ich noch die Chance auf ein Drittel bekäme…

      Liken

  2. Sofasophia schreibt:

    ich bin schon in der zweiten hälfte. schon ein paar jahre. oder schon länger. wer weiß das schon so genau?
    merciers satz gefällt mir noch immer sehr gut. ich habe dieses buch geliebt, liebe es noch, mag auch die verfilmung und … ach, da ist so viel drin. so viel, dass wir niemals alles erfassen und zu ende denken können.
    das ende???

    Liken

    • rotewelt schreibt:

      Ich mag das Buch (und auch andere Bücher von Mercier) auch sehr gern, den Film habe ich bisher nicht gesehen, werde das aber nachholen und bin gespannt. Ja, es steckt viel drin, ist sehr komplex. Grüße von einer, die noch länger als du in der zweiten Hälfte ist. 😉

      Liken

  3. Frau Blau schreibt:

    wie ich dieses Buch liebe und diese Frage auch … manche trösten sich ja mit dem nächsten Leben … und womit tröste ich mich? Damit, dass ich mich bemühe die Begrenztheit eines Lebens zu akzeptieren und nebenbei so viel wie möglich lebe, nix als lebe …

    meine zweite Hälfte ist schon längst angebrochen … und ich fasse es kaum, in drei Jahren werde ich schon 60 … unglaublich! gerne wäre ich dann für 10 Tage in der Wüste – lach
    herzliche Grüße
    Ulli

    Liken

    • rotewelt schreibt:

      Ach, ich finde es gar nicht einfach, die Begrenztheit des Lebens zu akzeptieren, sondern verdammt schwer. Ich glaube, wenn ich 60 werde, verschwinde ich auch einfach irgendwohin, damit mir keiner gratuliert, lach! Herzlichen Gruß auf den Berg!

      Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s