Aberwitz

Vor dem Haus

Steht ein Auto aus Sigmaringen

In zweiter Reihe und rot

Bringt es in mir Töne zum Klingen

Letzten Oktober, beinah

Erinneringen

Fast wär‘ ich da raus

Gewesen zum zweisamen Singen

Noch nicht ganz tot

Nun stürmt es herbstlich wie 2013

Und ich weiß

Es wird mich dort

Nichts mehr hinzieh‘n

Die Zeit überschritten

Ich seh‘ keine Burg

Nur das Kennzeichen

Statt auf Céline

Warte ich auf den Boten

Den mit der Pizza, komme

Er bald daher geritten

Möglichst ohne Zoten

Letztes Jahr floh ich nach Konstanz

Nun lass ich das Ausweichen

Ganz.

 

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6 Antworten zu Aberwitz

  1. Sofasophia schreibt:

    sehr dichte dichtung.
    häuterlei mag ich sehr.

  2. aquasdemarco schreibt:

    Hoffe es war keine Thunfischpizza

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