Die 3. Woche, 2015

Drei… Liberté, égalité, fraternité…, wem fiele dieser Dreiklang in diesen Tagen nicht ein…
Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit…, im Grunde sind diese einst formulierten französischen Ideale allgemeingültig, wer könnte etwas dagegen haben, sind sie nicht idealtypisch?

Freiheit im Denken, im Ausdruck…was heißt das, ist alles erlaubt, darf Satire alles? Auch beleidigen um der Beleidigung willen, aus kindlich-unbekümmertem Spaß an der Freude, provozieren um der Provokation willen? Nur die einen, aber nicht die anderen? An dieser Frage scheiden sich derzeit die Geister.

Wer denkt was, was soll man denken, was darf man denken? Beim Recherchieren fiel mir auf, wie (allgemein)gültig doch nach wie vor recht alte Aussprüche und Meinungsäußerungen sind, sehr weise und/oder vorausschauend auch.

Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überlässt?
(Ernst R. Hauschka)

Denken ist schwer, darum urteilen die Meisten.
(Carl Gustav Jung)

Die Menschen sind doch sonderbare Wesen. Die Freiheit, die sie haben, benutzen sie nicht, aber verlangen die, die sie nicht haben: Sie haben Denkfreiheit und verlangen Redefreiheit.
(Søren Aabye Kierkegaard)

Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.
(George Orwell)

Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.
(Aldous Huxley)

Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es.
(Bertrand Russell, Mitbegründer von Charlie Hebdo)

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.
(Albert Einstein)

Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will.
(Albert Einstein)

Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
(Francis Picabia)

Alle Tiere sind gleich. Aber manche sind gleicher als die anderen.
(George Orwell)

 

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2 Antworten zu Die 3. Woche, 2015

  1. Ulli schreibt:

    Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will.
    (Albert Einstein) – das ist der Satz, den ich gerade jetzt im Innen fett und in Grossbuchstaben schreibe und lese, klar, auch viele andere sprechen zu mir. Aber gemessen an dem was wir gerade erleben sind neue gedanken wichtig. Gibt es sie und wenn, wie sehen sie aus? Ja, es gibt sie, aber sie werden kaum gehört, geschweige denn gelesen, es sind ja alle sooo beschäftigt! Ausserdem muss man dann selbst denken und das ist ja auch sooo anstrengend 😉

    du Liebe, wir geben nicht auf, nicht wahr?

    danke für deins ❤

    • rotewelt schreibt:

      Genau, Ulli, das Selberdenken scheint so Mancher nicht zu schaffen, man schnappt etwas auf, es passt in den Kram und spricht irgendwie die Wut an, die man gerade hat, und schon wird man Anhänger von irgendwas und „glaubt“ daran. Bedenklich. Nee, wir geben nicht auf! 😉

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