Lindner und Konsorten

Schon lange frage ich mich, warum im angeblichen Wohlfahrtsstaat Deutschland niemand mehr auf die Barrikaden geht – und wenn, sind nur die Rechten laut. Das war doch mal anders, in den 80ern zum Beispiel, die ja eigentlich als unpolitisch galten. Na, wenn das Jahrzehnt und das nächste unpolitisch war, was ist dann dieses…? Der Neoliberalismus feiert überall Erfolge, vor allem in Gestalt von narzisstischen Typen wie dem französischen Shooting Star Macron und dem billigen Möchtegernimitat Christian Lindner, der ebenfalls sein Egospiel durchzieht, sich dann aber aus der Verantwortung stiehlt, weil er nie Bock zum Regieren/Arbeiten hatte – wobei ich auf diese Art von Politik auch prima verzichten kann. Komische Welt jedenfalls. Und die SPD, leider, liefert weiter ein Jammerspiel. Die Grünen reden von „Recht und Ordnung“ und „Patriotismus“ und kriechen auf Muttis Schleimspur. Was soll bloß werden?

Neue Männer –  pardon, Menschen braucht das Land  (hatte nur gerade den Song von Ina Deter im Kopf und nein: Ich bin weder Feministin noch Emanze, sondern zufällig weiblich).

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8 Antworten zu Lindner und Konsorten

  1. Ulli schreibt:

    Du weißt, dass ich da ganz bei dir bin!
    Danke und herzliche Grüße,
    Ulli

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  2. kormoranflug schreibt:

    Das Benehmen von Herrn L. erinnert mich an Konzernchefs in meiner Arbeitsumwelt: nicht informiert – grosse Gedanken – wenn genug weisser Stoff eingeatmet wurde. Dann die Erkenntnis aller das diese grossen Ideen nicht funktionieren – schneller Abgang um sich etwas zu besorgen.

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  3. Publicviewer schreibt:

    Dann halt net

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  4. eimaeckel schreibt:

    Ich bin dir von tikerscherk hierhergefolgt und finde bei dir nach Rita Mitsouko auch noch das zweite große Video aus dieser Zeit. Mächtig melodramatisch, irgendwas mit Solidarnosc insinuierend und herzergreifend. Revolution zum Mitfühlen. Als nächstes würde dann Tracey Chapman passen.

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    • rotewelt schreibt:

      In dieser Zeit, den 80ern, gab es eine Menge „großer“ Videos oder Songs, finde ich. Gerade kürzlich habe ich mir etliche wieder angehört. Das Melodramatische entsprach damals wohl dem Zeitgeist und es ist wirklich oft herzergreifend, aber nach meinem Empfinden nicht kitschig. Tracey Chapman hatte ich bei meiner 80er-Jahre-Liste ganz vergessen – sicher meinst du „Talking about Revolution“? Tja, in diesen Zeiten scheint es keine mehr zu geben und wenn organisierter Protest kommt, dann leider meist von den Rechten und Rassisten. Danke fürs Herfinden!

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