Da, arrivata

In Rom wird man morgens nicht von Krähen geweckt, sondern von Möwen. Mindestens eine halbe Stunde Fahrt vom Meer entfernt, sitzen sie auf den Hausdächern, kreischen, klagen, singen und bellen. Mir gefällt das, ich finde das schön fremd und weniger düster.

Tagsüber auf meinen Erkundungen kann ich, wenn ich Glück habe, sogar kurz optimistisch den Mantel aufknöpfen – heute 17 Grad in der Sonne, im Schatten sind es jedoch auch nur 10 Grad. Gestern Regen, sonst harte Kontraste, nur Hell und Dunkel jetzt, was das Fotografieren erschwert. Die Römer aber scheinen den ankommenden Winter ignorieren zu wollen. Alle Restaurantterrassen geöffnet, mit Heizpilzen und ohne, mit Windschutz und ohne. Man lebt schließlich im Süden.

Selbst die Platanen zögern hier, ihr Kleid abzuwerfen.

Ich entspanne. Bald muss ich schon wieder weg, „nach Hause“.

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2 Antworten zu Da, arrivata

  1. karu02 schreibt:

    Hach, seufz, ich war vor 25 Jahren das letzte Mal dort und es sieht nicht danach aus, als käme ich je wieder hin. Ersatzweise muss mir Herr Testa immer mal etwas vorsingen, so wie jetzt hier.

    Gefällt 1 Person

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