Suzanne

Gerade habe ich auf Arte den wunderschön-traurigen Film „Die unerschütterliche Liebe der Suzanne“ gesehen (hier der Trailer). Der französische Film von 2013 heißt im Original nur „Suzanne“. Es geht um eine Liebe, die bis zum Aufgeben jeder Vernunft verfolgt werden muss. Das Leben der Akteure wird über 20 Jahre lang begleitet. Die Hauptdarstellerin Sara Forestier und auch ihre Filmschwester spielen glaubhaft, eindringlich, grandios, sensibel. Sara Forestier erinnerte mich öfter vom Typ her und wegen des Grübchens an eine jüngere Version von Sandrine Bonnaire.

Es gibt einige gute Filme, manchmal sogar im TV, doch den Ausschlag, darüber kurz zu bloggen, hat letztlich das Musikstück im Abspann gegeben. Wie der Filmtitel, so der Song: Im Abspann läuft „Suzanne“ von Leonard Cohen, aber interpretiert von – Nina Simone in einer Live-Version. Das hat mich gefesselt bis zum letzten weißen Namen auf weißem Grund und das will was heißen, da ich das Original schon unglaublich gut finde (in meiner Jugend  empfand ich das von Cohen gesungene Stück übrigens mal als langweiliges unsägliches Geseier, jo). Ob es nun am Film liegt und den die Musik begleitenden Bildern oder doch einfach an der Interpretation von Nina Simone, vermag ich nicht zu sagen, weil ich noch in der Handlung gefangen war.

Für Interessierte: Arte wiederholt den Film am 9. März um 14 Uhr und am 13. März um 14 Uhr 55, doch vermutlich gibt es ihn auch in der Mediathek.

Dieser Beitrag wurde unter Musik, Film, Theater, Bildende Kunst und mehr abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Suzanne

  1. Ulli schreibt:

    Danke für den Filmtipp, den werde ich mir anschauen!
    herzliche Grüße, Ulli

    Gefällt 1 Person

  2. rotewelt schreibt:

    Erstmal wünsche ich dir baldige Genesung! Ansonsten freut mich, wenn dir der Film gefallen hat und so scheint es. Die Geschmäcker gerade bei Filmen sind ja doch sehr verschieden. Am 8. März sahe ich auf Arte einen Vierteiler („Nachdem ich ihm begegnet bin“), bei dem ich mich über mich geärgert habe, dass ich bis Mitternacht drangeblieben bin. Der Film war allerdings sehr gut inszeniert und hatte tolle Momente, aber die Hauptgeschichte fand ich leider unglaubwürdig und beide Protagonisten unsympathisch bzw. absolut langweilig und farblos.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s