Die 26. Woche, 2018 (schon wieder Halbzeit)

Das Meer ist nie sehr weit weg im apulischen Salento. Einmal quer über den Stiefelabsatz von Italien und schon wechselt man in ungefähr einer Stunde von der Adria zum Ionischen Meer und umgekehrt (na ja, wenn es denn sowas wie eine einigermaßen vollständige Beschilderung gäbe – gerade noch angezeigte Straßen enden dort des öfteren im Nichts, das nächste Mal ist wohl doch ein Navi fällig).

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Egal, und selbst wenn man im Restaurant mal vor einem (äußerst nützlichen) Mückengitter sitzen sollte, sieht, riecht, hört und spürt man es doch, das Meer. Mare, mare… Das Nicht-Scharfstellen gelingt ja – leider – meist sowieso im Urlaub am ehesten.

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16 Antworten zu Die 26. Woche, 2018 (schon wieder Halbzeit)

  1. vilmoskörte schreibt:

    Ach, diese Farben! Sie sind so anders als die im Norden. Da hast Du aber leider nur wenige Fotos (ob scharf oder unscharf) mitgebracht.

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  2. Eric schreibt:

    Gerade zurück aus der Maremma, erzeugen Deine Zeilen Sehnsucht und Schmunzeln – insbesondere der Hinweis auf das Fliegengitter….
    Dieses Jahr ein Muss in Italien 😉
    Freue mich auf die Fotos.

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    • rotewelt schreibt:

      Verstehe, selbst bin ich noch gar nicht wieder ganz hier. 😉 Was die Mückenstiche betrifft, so habe ich den langjährigen Rekord von 64 (in der Camargue) übertroffen, nach 27 Stichen allein am rechten Unterschenkel habe ich aufgehört zu zählen. Vor zwei Jahren gab es um die gleiche Zeit in Apulien keine Probleme mit den Viechern. Die Maremma ist ja sowieso ein Mückenloch, die Gegend war ja auch mal malariaverseuchtes Gebiet. Ach ja, auch schön dort, wo warst du denn? Ich mag ja Castiglione della Pescaia, doch geht man etwas südlich durch die Pineta zum Strand, wird man auch übelst zerstochen, aber nebenbei hört man das lauteste Zikadenkonzert, die ich je gehört habe.

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      • Eric schreibt:

        Ich war etwa 10km westlich von Grosseto auf einem „Poggio“ mit großartigem Weitblick.
        Castiglione und der dortige Strand sind wunderschön.
        Das mit den Zikaden kann ich nur bestätigen: habe sie letzte Woche bei Albarese aufgenommen (Audio).
        Körperlich bin ich wieder hier (in Freiburg) aber die Seele braucht noch etwas Zeit, denke ich 😉

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  3. kormoranflug schreibt:

    Mare Mare Mare das fehlt mir im Moment auch richtig.-

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  4. Ulli schreibt:

    Ich freue mich auf mehr Meerbilder 🙂 schön, bist du wieder hier!
    Liebe Grüße, Ulli

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  5. eimaeckel schreibt:

    Das mit dem Navi habe ich auch als Wunsch aus meiner Italien-Fahrt mitgebracht. Allein: Ein nachträglicher Test mit Google hat mir gezeigt, dass ich die schönsten Straßen mit Navi nicht gefunden hätte. Also doch lieber fünf Mal um die „rotunda“, bis sich der richtige Abzweig zeigt? 😉

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  6. rotewelt schreibt:

    Aha, interessant, kann ich mir aber vorstellen und ich liebe sowieso die Nebenwege. Mir macht es auch nichts aus, zigmal um den Kreisel zu fahren (selbst in den abgelegensten apulischen Gegenden, in denen kaum ein Auto fährt, hat man sie eingerichtet), wenn ich nicht gerade Zeitdruck habe, etwa weil der Vermieter einer Unterkunft wartet oder das Flugzeug. Vor zwei Jahren kamen wir mit ziemlicher Verspätung (wegen schlimmen Verirrens im Dunkeln, aber auch verspäteter Flugankunft und stundenlangen Wartens am Autovermietungsschalter) am vereinbarten Treffpunkt an (einem einsamen Busbahnhof mit wilden Hunden), doch der Schlüsselhalter war gut drauf und leitete uns um Mitternacht quer durch Olivenhaine und Feldwege zum Ferienhaus, was ihm höllischen Spaß machte – und wir fragten uns, ob wir wohl am Ende der Welt angekommen waren. Da natürlich längst alle Läden und Restaurants geschlossen hatten, fuhr er extra nochmal nach Hause, um uns Olivenöl, Zwiebeln und Knoblauch zu bringen, damit wir mit der im Haus vorgefundenen Pasta und den Dosentomaten noch ein schmackhafteres Gericht zubereiten konnten.

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  7. eimaeckel schreibt:

    Schöne Geschichte. Ich male sie mir gerade aus und höre viele italienische Worte der Begeisterung, die während der verzwickten Suche erzählt werden und einen Gastgeber, der stolz ist, euch nach der langen Reise einen guten Abend bereitet zu haben.

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    • rotewelt schreibt:

      Der Gastgeber, dem das Feriendomizil ja gar nicht gehört, ist so ein lieber herzensguter Mensch. Ich schäme mich jetzt noch, seine Hilfe nicht öfter in Anspruch genommen zu haben, denn er wartet nur darauf, es macht ihm solche Freude, auch der Kontakt zu den Urlaubern. Als ich ihn zum Beispiel bei der Verabschiedung fragte, wie denn die anderen Unterkünfte in der Gegend, die er auch betreut, so seien, sagte er, das hätte ich ihn unbedingt früher fragen sollen. Er wäre sofort gekommen, hätte uns durch die Gegend gefahren und jedes Haus von innen gezeigt, mit Vergnügen. Das habe ich ihm sofort geglaubt.

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