Zwischendurch, über den Wolken

Nach dem Überfluss an Farben, Plüsch und Glitter im Elsass dominierten am 25. Dezember Naturfarben. Na ja, ich hatte eigentlich keine erhofft, denn in Freiburg war es grau, die Wolken hingen bis ins Tal. Dass es weiter oben heiterer aussehen könnte, darauf war ich zumindest an diesem ersten Weihnachtstag nicht gefasst.

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Doch schon bald wurde es im schwarzen Wald hell und auf Höhe der Halde (über 1000 Meter) war der Teufel los: Autos und Menschenmassen auf dem Weg ins gleichnamige Restaurant und an allen Straßenrändern (ich hielt mich eher an die frierenden Pferde, auch fotografisch). Zum Skifahren taugten diese Weihnachten allerdings nicht, lediglich am Feldberg in der Ferne sah es so aus, als sei vielleicht Windersport möglich.

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Dafür entzückte der Blick aus der Vogelperspektive in eine andere Richtung: Einen solch flauschigen Wolkenteppich hatte ich bisher nur vom Flugzeug aus gesehen.

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Allerdings war er fotografisch leider schwer einzufangen.

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Nur knapp darüber, auf etwa 1200 Metern, lag auf dem Schauinsland dann doch ein Rest des Schnees, der vor ein paar Wochen gefallen war und Ahnungen auf mehr offen ließ.

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Bei der Abfahrt ins Hexental knapp unterhalb von Horben, nun schon auf ungefähr nur noch 400 Metern,  sahen die Wolken schon fast wieder gewöhnlich aus.

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Aber nur fast und das Licht verlieh ihnen etwas Besonderes.

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Richtig schön wurde es dann nochmal auf der Abfahrt nach Au. Durch die Wolken oder den Nebel drängten sich ein paar Sonnenstrahlen, die den Blick verdunkelten und den Wald als Zauberwald erscheinen ließen.

Und noch ein musikalisches Bild von Wolken/Nuages.

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6 Antworten zu Zwischendurch, über den Wolken

  1. Ulli schreibt:

    Diese Wetterlage liebe ich, wenn ich von oben auf das Nebelmeer schauen kann, Bergspitzen wie Insel daraus hervorlugen und ich selbst in der Sonne stehe! Danke für diese schönen Bilder zum Ausklang von 2018!
    Ich wünsche dir ein gutes Herüberkommen,
    liebe Grüße
    Ulli

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  2. cablee schreibt:

    Schöne Fotos, besonders das letzte mit dem spektakulären Lichtspiel gefällt mir sehr gut. Da würde ich am liebsten sofort loswandern.

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  3. Jürgen EHRE schreibt:

    Man kann die Dame nur beneiden, so nah an diesem herrlichen mysteriösen Schwarzwald zu wohnen; mit einem Sprung unter den Rehen zu sein, frische Luft zu atmen und selbst den Wolken unter die Wäsche schauen zu können…lach 🙂
    Die schönen Fotos beweisen es!

    Et cette belle image de la forêt, quand les sapins s’avancent à notre rencontre: ils sont noirs, sévères et insomniaques. Ils jettent des rayons de soleil sur l’âme !

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    • rotewelt schreibt:

      Na ja, den Rehen begegnet man hier nun doch nicht auf Schritt und Tritt, lach, doch der Schwarzwald hat schon seine schönen Seiten und schwarz ist er nur von außen, das muss ich inzwischen zugeben. Die Bäume im Gegenlicht hatten was Zauberhaftes, das ich festhalten musste, für diesen Moment.

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