Wie wird das alles enden?

Ich finde, wenn die Leitmedien, das RKI, unsere Star-Virulogen und die Politik schon alle mit einer Zunge sprechen, braucht es Gegenöffentlichkeit. Die Diffamierung jeglicher Menschen, die zu den uns stündlich präsentierten Zahlen von Infizierten und Toten auch einmal Fragen stellen, halte ich für bedenklich. Die Keulen „Verschwörungstheoretiker“, , „Fake News“, „verantwortungslos“ und „Spinner“ werden allzu schnell geschwungen.

Fakt ist, dass nun viele von uns in Angst leben, man uns aber gleichzeitig Schutzmasken verwehrt. In allen anderen Ländern sieht man Menschen mit Masken, nur bei uns so gut wie gar nicht. Das passt nicht zu den Beschränkungen des öffentlichen Lebens, zur verordneten sozialen Isolation, denn wenn das Virus so hochgefährlich ist, gehört es zur Fürsorgepflicht des Staates, uns nicht nur Verbote zu erteilen und unserer persönliche Freiheit massiv zu beschneiden, sondern auch, uns Bürger vor Ansteckung zu schützen (von Ärzten und Pflegepersonal mal ganz abgesehen, auch sie stehen unversorgt da und das ist ein Skandal).

Stattdessen wagen es Politiker zu sagen, ein Mundnasenschutz würde nicht zur deutschen Kultur passen (erinnert mich ans Vermummungsverbot) und Herr Drosten behauptet, die Masken würden zwar etwas nützen, wenn sie von Infizierten getragen werden, aber nicht, wenn die Gesunden sie zum eigenen Schutz tragen. Hallo?! Entweder schützen sie oder nicht. So ein Quark, es geht doch nur darum, dass es Deutschland verpennt hat, sich rechtzeitig genügend Masken zu sichern und offenbar auch jetzt noch nicht in der Lage ist, welche herzustellen. Aber das ist nur einer von mehreren Widersprüchen.

Interessante Links zu Corona

https://www.rubikon.news/artikel/die-desinformations-pandemie

https://www.rubikon.news/artikel/der-corona-rebell

Ein Schweizer Arzt zu Covid-19

https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Grippewellen-sind-der-Tod-fuer-ein-Plus-an-Lebenszeit-314284.html
Hier geht es zwar vor allem darum, die Zahl der Grippeimpfungen zu erhöhen, aber interessant ist die Anzahl der Toten durch die jährliche Grippewelle, die aber nie eine Schlagzeile wert war.

Noch zur Situation in Italien, auch wenn es in den letzten 10 Minuten des Interviews mit Wodarg (zweiter Link oben) unter anderem auch kurz darum geht:

https://www.corriere.it/salute/speciali/2014/influenza/notizie/influenza-ogni-anno-italia-piu-7mila-morti-complicanze-55192e18-83a9-11e5-8754-dc886b8dbd7a.shtml?refresh_ce-cp

Für die, die des Italienischen nicht mächtig sind: In dem Artikel von November 2015! geht es um die alljährlich vielen Grippekranken und Toten, vor allem in der älteren Bevölkerung, und um die Impfmüdigkeit.

Der Epidemologe Rezza vom Istituto superiore di sanità (Gesundheitsinstitut) sagt unter anderem:

«Ogni anno si verificano diverse centinaia di morti attribuite direttamente all’influenza, ma stimiamo anche che 7-8 mila persone muoiano per conseguenze e complicanze di questa infezione»

Jedes Jahr gibt es mehrere hundert Todesfälle, die direkt auf die Grippe zurückzuführen sind, aber wir schätzen, dass 7-8.000 Menschen an den Folgen und Komplikationen dieser Infektion sterben.“

In dem Artikel kritisiert Rezza vor allem die niedrige Impfrate älterer Menschen.

Dass gerade im Norden Italiens soviele Menschen erkranken und sterben, hängt offenbar (genau wie in der chinesischen Region Hubai) unter anderem mit der dort immens hohen Luftverschmutzung zusammen (dass sie in der Lombardei so hoch ist, war mir vorher auch nicht klar und erschreckt mich), die die Lungenfunktion beeinträchtigt und damit, dass in Italien im Gegensatz zu Deutschland noch sehr viele junge – berufstätige und mobile – Menschen mit ihren Großeltern in einem Haushalt leben und diese daher leichter anstecken.

Bleibt seelisch und körperlich gesund in diesen Zeiten.

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13 Antworten zu Wie wird das alles enden?

  1. kormoranflug schreibt:

    Alle e-mails, die ihn bereits im Januar 2020 vor Maskenknapheit bei der Beschaffung warnten, konnte Herr Spahn nicht lesen, das tut ihm leid. Meine Kunden sagen als Ausrede immer: das war ein Missverständnis.

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  2. gkazakou schreibt:

    Danke für diese Zusammenstellung von Gegenstimmen und Relativierungen, die ich freilich auch alle schon kenne. Momentan habe ich abgeschaltet, tue, was man von mir verlangt, und versuche meine Zeit zu nutzen. Ist nicht leicht, aber sonst werde ich noch irrsinnig. Bleib auch du gesund an Geist und Körper! Gerda

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  3. Achim Spengler schreibt:

    Drosten hat von einem Konkurrenzmarkt gesprochen, der zu vermeiden sei, da die aktuellen Vorräte an Gesichtsmasken denjenigen zukommen müssen, die an vorderster Front stehen, Pflegepersonal, Ärzte etc. Weiterhin sagte er, dass es wenig Sinn macht zu glauben, dass man durch das Tragen dieser Art von Masken rundum gesichert sei. Geht man an einem niesenden Menschen vorbei, kann das Virus immerhin seitlich , an der Barriere der Maske vorbei, eindringen. Die vollständige Ummantelung des Gesichts durch einen Wickelschal sei sicherer. Das wir die nötige Vorratshaltung für Schutzkleidung verschlafen haben, steht dabei außer Frage.

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    • rotewelt schreibt:

      Natürlich ist es wichtiger, dass das Pflegepersonal vorrangig mit den Masken ausgestattet wird. Und klar, rundum sicher ist man nie, auch nicht mit Schal, weil man sich ja auch über die Augen infizieren kann und da hilft auch keine (Sonnen)brille, leider…

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  4. aquasdemarco schreibt:

    Ja das Klima , die Naturzerstörungen haben einen erheblichen Einfluss, auch auf die Entstehung von Viren, durch den immer kleiner werdenden Lebensraum der Tiere.
    Drum Hut ab vor Menschen die gegen Umweltzerstörung und Umweltverschmutzung auf die Straße gehen.

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  5. Ich habe die derzeitige Situation so verstanden: Wir haben Ausgangsbeschränkungen, nicht, weil der Virus so tödlich ist, sondern, weil wir nicht genügend Intensiv-Betten haben um gleichzeitig viele ernsthaft Erkrankte (i.d.R Risikogruppen-Angehörige) zu versorgen. Der Virus verbreitet sich halt schnell. M.E. werden die Ausgangssperren spätestens dann gelockert, wenn die Zahl der Intensiv-Betten verdoppelt wurden. Die Voraussetzungen dazu wurden jetzt geschaffen. Die Masse der Nicht-Risikogruppen-Angehörigen brauchen keine Angst haben, da sie unmerklich oder nur leicht erkranken. | Mundschutz verhindert keine Infektion. Mundschutz verringert die Infektionsmöglichkeit. Trifft eine volle Ladung Viren von außen auf den Mundschutz verringert er die Anzahl der aufgenomen Viren. Fliegen die Viren von innen gegen den Mundschutz wird das nach außen Dringen verringert. Bei knappen Mundschutzen ist es besser dem Infizierten einen tragen zu lassen. | Der Coronavirus ist gleichwertig einer Influenza. Die Influenza verursacht weniger „Schaden“, weil wir einen gewissen Grundschutz haben und uns impfen lassen können. Nicht geimpfte Risiko-Gruppen-Angehörige sollten vor der Influenza die gleiche Angst haben bzw. besser die gleichen Hygienemaßnahmen einhalten, wie zurzeit. Der Coronavirus zeigt uns, wie nachlässig Risiko-Gruppen-Angehörige mittlerweile mit der Influenza umgehen und wie leichtfertig/gedankenlos Nicht-Risiko-Gruppen-Angehörige andere mit Influenza anstecken. | Rub|kon bin ich in der Klimakatastrophen-Berichterstattung gerne gefolgt. Ihre Berichte zur Coronakrise halte ich für alarmistisch. Es sei denn, die veröffentlichten Todeszahlen wären Chimären. Die Frage, woher der Virus stammt und warum die Verantwortlichen seiner Ausbreitung nur zögerlich entgegentraten, bleibt spannend.

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  6. Maximilian Fichtner schreibt:

    Hmja, und die Sterberate geht binnen weniger Tage von 27 (Normalzustand) auf 800 (Corona) hoch – was natürlich alles mit der Luftverschmutzung zu erklären ist. Dann ist also die Luftverschmutzung in ganz Frankreich auch die Ursache für hohe Mortalität dort. Oder in Spanien. Und in der Schweiz ist die Luft *dermaßen* schlecht, dass dort 3x mehr Leute sterben als in Deutschland.
    Warum blöken solche Leute einfach irgendetwas raus, ohne das mal auf Plausibilität zu prüfen?

    Preisfrage zum Thema Mundschutz: Warum trägt das OP Personal üblicherweise und auch in normalen Zeiten einen Mundschutz?
    Um zu verhindern, dass sich der Doc *beim Patienten* ansteckt, der eine Blinddarm-OP bekommt?
    Leider falsch.
    Es ist wie Drosten sagt (und wie es die Japaner machen). Der Mundschutz schützt *ANDERE* davor, vom Träger des Mundschutzes angesteckt zu werden. Nur so wirkt er wirklich, da die größeren Tröpfchen die beim Sprechen entstehen, zurückgehalten werden.
    Einen Mundschutz, der Partikel mit Virengöße zurückhält, gibt es natürlich auch. Aber das ist hightec und den will man kaum aufsetzen, da man nur schwer Luft bekommt. Außerdem sind die eher schwer zu bekommen.

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  7. rotewelt schreibt:

    Liebe Kommentatoren, auch zukünftige, ich danke euch für eure Beiträge, aber ich werde nun nicht mehr darauf eingehen, sondern sie so stehenlassen. Auch werde ich mich hier zum Thema erst einmal nicht mehr äußern. Mich dauernd damit zu beschäftigen, belastet mich und ich möchte in diesen schweren Zeiten zwar selbstverständlich noch Augen und Ohren offenhalten, aber besser auf mich achten, denn Angst, Zweifel und Sorgen sind für das immunsystem eher kontraproduktiv. Passt auf euch auf.

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