So ganz kann ich’s doch nicht lassen

Soso, in Ermangelung billiger Lohnarbeiter aus Polen, Rumänien und Bulgarien sollen jetzt also Asylbewerber und Arbeitslose die deutschen Felder bestellen und die Spargel- und Erdbeer- und werweißwasnoch-Ernte einbringen. Da sieht man wieder, wer die modernen Sklaven sind.

Warum schickt man nicht die Schüler raus, die nun nicht mehr ihre schicken Fridays-for-Future-Demos abhalten dürfen? Nun haben sie nicht nur freitags Zeit, sondern noch viel mehr, denn Online-Unterricht und Hausaufgaben dauern nicht den ganzen Tag. Wenn sie sich wirklich für den Planeten einsetzen, dürfte das mehr beinhalten als den Kampf um eine CO²-Reduktion, die es ja nun so nebenbei auch gibt. Also, Ärmel hochgekrempelt und Gemüse säen, pflanzen, ernten. Hej, hej, ihr Gretas (ach, die eine hat sich ja vielleicht selbst infiziert), ihr seid jung, frisch, kräftig, gesund. Wenigstens einen (Frei)Tag die Woche könnt ihr doch, oder? Ach nee, es sind ja meist Bourgoisie-Sprösslinge und die interessieren soziale Fragen nicht wirklich.

Aber, wie angekündigt: Ich antworte derzeit nicht auf eure Kommentare.

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6 Antworten zu So ganz kann ich’s doch nicht lassen

  1. Publicviewer schreibt:

    Du glaubst doch nicht ernsthaft, das sich unsere Jugend zum Spargelstechen verleiten lässt.
    Das erfordert doch genau so wie im Pflegedienst auch ausländische Fachkräfte an dem wir ja leider gerade einen erheblich Mangel haben.

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  2. Ulli schreibt:

    Ich sag nur PUH!
    Und kann deine Sicht auf die Jugend so gar nicht teilen.
    Liebe Grüße
    Ulli

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  3. aquasdemarco schreibt:

    Es geht nicht um eine erzwungene Maßnahme, sondern um eine Angebot an Asylbewerber, denen es, je nach Status des Asylverfahrens verwehrt ist zu arbeiten und Geld zu verdienen.
    Die Idee, welche in Raum steht, ist es diese Regelung zu lockern.
    Es geht dabei nicht um eine Zwangsmaßnahme, sondern um ein Angebot.
    Dein Vorschlag, Jugendliche einzusetzen, also Jugendlichen ein Angebot zu machen, ist durchaus sinnig und findet hier in der Spargelregion auch statt, aber im Grunde gilt es für alle Bevölkerungsgruppen.
    Hier im Edeka ginge ohne jugendliche Jobber nichts mehr.
    Sie halten den Laden mit am laufen, dafür sei ihnen gedankt.
    Da ich einige persönlich kenne, weiß ich das sie teils aus bürgerlichen Haushalten stammen.
    Ob sie alle auf Freitagdemos waren, ist mir nicht bekannt.
    Ich habe zwei Teenager, die sich für die Umwelt engagieren, ja, manchmal gibt es Widersprüche in ihrem Verhalten, aber dafür sind sie ja auch Teenager und keine reflektierte Erwachsene.
    Aber so war es 68, so war es in den 80er… .
    Es war nie schlecht, wenn Jugend einen eigenen Kopf hatte.
    Im Grunde müssen sie so sein, es wäre mir persönlich unheimlich, wenn Jugend den Erwachsenen von den Lippen lesen würde.
    Ich denke für eine „Greta“ ist es nicht leicht in so jungen Jahren in der Öffentlichkeit zu stehen.
    Ebenso so für all die anderen Menschen, die öffentliche Personen geworden sind.
    Manche zerbrechen dran, manche wachsen an Persönlichkeit, einige werden getötet.
    Wieder andere treten aus der Öffentlichkeit zurück.
    Ich denke irgendwie werden wir es schaffen den Spargel und die Erdbeeren auf die deutschen Tische zu bekommen.
    Ohne Zwangsmaßnahmen.
    Jeder der jetzt gerade Zeit hat und nicht Rücken oder andere gesundheitliche Probleme, ist eingeladen zu helfen.

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  4. Chris schreibt:

    „Bourgoisie-Sprösslinge“ ..da mussich zum ersten mal widersprechen, sorry.
    Und Spargelstechen will gelernt sein – sonst richtet es mehr Schaden als Nutzen an.
    Flüchtlinge einzustellen, klingt logisch – aber andererseits verwehrt man ihnen bislang
    die Arbeitserlaubnis – und auf Grund privatwirtschaftlicher (!) Interessen von Bauern
    sollen sie plötzlich dürfen/müssen?? Alles nicht so einfach nach Schema X zu beurtelen …

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  5. Uffnik schreibt:

    Widerspruch hast Du offensichtlich erwartet. Es gibt noch eine Gruppierung, die beim Einbringen von Ernten helfen dürfen. Da sich der größte Wunsch der AfD ja nun ierfüllt hat – geschlossene Grenzen – , ist es an der Zeit die Mitglieder geschlossen auf die Felder zu rufen. .

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