Political Correctness und Autorität

Hier ein Artikel, den ich gut finde und der Gedanken ausdrückt, die ich mir vage so ähnlich seit einigen Jahren mache (also vor Corona-Zeiten, doch auch und gerade jetzt zeigt sich ja, was seit längerem geschieht in Sachen Meinungsbildung und -äußerung bzw. deren Verbot), aber nicht voll durchdacht habe und auch nicht so auf den Punkt hätte bringen können:

https://www.rubikon.news/artikel/die-neuen-autoritaren-2

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4 Antworten zu Political Correctness und Autorität

  1. gkazakou schreibt:

    ein bisschen zu grob und summarisch die Analyse, die damit demselben Fehler verfällt, den sie beklagt, aber die Verbindung von generalisierter Opferrolle, Politischer Correctness und Autoritarismus ist durchaus diskutabel.
    Ich sah übrigens gestern das Video einer schwarzen Aktivistin, die sich entschieden gegen die Neigung der schwarzen Community der USA, sich in der Opferrolle zu gefallen, wendet und die Heroisierung eines Verbrechers (G Floyd, 6 Gefängnisstrafen, Drogen- und Gewaltdelikte), nur weil er durch einen weißen Polizei-Mann ermordet wurde, für sich nicht akzeptieren will. Als ob es keine anderen Helden gäbe (angepasste Farbige wie der gesetzestreue, pensionierte schwarze Polizeioffizier, der durch Randalierer erschossen wurde, werden als „Waschbären“ diffamiert, sagt sie). ich kann das verstehen, genauso wie ich natürlich die Wut der Farbigen verstehen kann. Die Reaktion der den Demokraten nahestehenden Weißen, die sich auf diese schlimme Szene stürzten, um sie für den Wahlkampf gegen Trump auszunutzen, finde ich hingegen erbärmlich (dazu gehört auch die gesamte Mainstream-Presse, agefangen mit dem neuesten Spiegel). Zumal der Rassismus keine politische Farbe kennt, sondern unsere Gesellschaften bis in das Fundament hinein kennzeichnet. (Mir fiel das auf bei der Frage, welche Statuen eigentlich gestürzt werden müssen: Leopold II von Belgien, Columbus, Cecil Rhodes, vielleicht auch Lord Nelson, der ein Befürworter der Sklaverei war? … oder vielleicht auch alles, was durch den Profit aus Kolonialismus und Sklaverei geschaffen wurde: und das ist so gut wie die gesamte Kultur des Westens, angefangen mit der „Entdeckung“ Amerikas, Afrikas, Chinas, Indiens….., also die gesamte herrliche westliche „Wertegemeinschaft“, die die Vorherrschaft über den Rest der Welt verteidigt )

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    • rotewelt schreibt:

      Ich verstehe deinen Einwand, Gerda, aber hast du bessere Beiträge zu diesem Thema gelesen? Und inwiefern verfällt die Analyse in denselben von dir beklagten Fehler? Kann man solche „Fehler“ überhaupt vermeiden bei individuellen und selbst „objektiven“ Meinungsäußerungen? Wie auch immer, ich würdige und schätze es, dass zu diesen Zusammenhängen überhaupt einmal etwas geschrieben wurde.
      Wie der Mord an Floyd momentan für diverse Zwecke vereinnahmt, halte ich zum Teil auch für mehr als bedenklich, sprich verlogen bzw. rein zweckgebunden. Was du vielleicht auch sagen willst, jedenfalls denke ich das: Die Sklaverei wurde nie wirklich aufgearbeitet, sondern wird scheinbar harmloser bis heute fortgesetzt, auch in Westeuropa und nicht nur unter Ausbeutung von Schwarzen. Kann man auch in deutschen Schlachthöfen sehen. Aber ist Rassismus nicht doch noch etwas anderes bzw. kommt noch hinzu?

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  2. Publicviewer schreibt:

    Dem ersten Absatz kann ich nur Zustimmen.
    Danach wird es m.E. etwas wirr und nicht ganz zutreffend aber wie meine Vorkommentatorin schrub „diskutabel“ !

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