Beispiele für Integrität und Anstand

Selten in diesen Zeiten: ein Politiker, der sich nicht korrumpieren lässt und lieber verstoßen wird als mitzumachen, und ein Arzt, der an das Gewissen seiner Kollegen appelliert.

https://www.reitschuster.de/post/infektionsmedizinische-milchmaedchenrechnungen/

https://www.dr-thoma-hno-spezialist.de/

Leider trauen sich meist nur die Ärzte an die Öffentlichkeit, die nicht mehr praktizieren, die anderen beugen sich letztlich dem Druck wie sogar der Präsident der Bundesärztekammer, oder schweigen aus Angst vor Sanktionen oder schlicht Feigheit. Kein gutes Bild, was der Ärztestand abgibt.

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6 Antworten zu Beispiele für Integrität und Anstand

  1. gkazakou schreibt:

    Rufer in der Wüste! Am wichtigsten finde ich den letzten Abschnitt, denn tatsächlich ist es das, was ich auch schon in meinen Knochen fühle, wenngleich Denunziantentum hier in Griechenland eher nicht vorkommt. Aber die dauernde Vorhaltung, dass mein Verhalten meine Mitmenschen gefährden könnte, trägt Früchte, wird zum lähmenden „sittlichen Konflikt“, den ich nur aushalte, wenn ich andere Menschen treffe, die wie ich denken:

    „Die Menschen unter totalitärer Herrschaft sind immer im Einsatz, immer angestrengt. Sie müssen in einer Atmosphäre der Freudlosigkeit, des Mißtrauens ständig darauf bedacht sein, ihre Loyalität unter Beweis zu stellen. Das Regime gestattet ihnen nicht, sich zu entfalten, sondern will aus ihnen andere machen als sie von Natur aus sind, es engt sie nicht nur in ihrer Freiheit ein (…) kein Winkel des öffentlichen noch des privaten Lebens bietet Sicherheit vor Kontrolle.

    Wenn das Böse in Gestalt des Geschichtlich-Notwendigen, des Gemeinnutzes, des Wohles des Volkes oder der Klasse auftritt, gerät der Mensch in schier unauflösliche sittliche Konflikte. Das eigentliche Merkmal totalitärer Herrschaft ist aber die schleichende Vergewaltigung des Menschen durch Perversion des Denkens und sozialen Lebens.“

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    • rotewelt schreibt:

      Danke, dass du den Ausschnitt hier zeigst, zumal ja nicht jeder einem Link folgt oder alles liest. Ja, das alles ist bedenklich, nein, gruselig. Wieso sollte dein Verhalten für andere riskant sein? Du nimmst doch Rücksicht auf die Ängstlichen und trägst Maske oder Schal, wie ich auch.

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      • gkazakou schreibt:

        Ja, tue ich. Obgleich ich manchmal versucht bin, es nicht zu tun, um ein Gespräch herauszufordern. Aber ich lasse es, es ist nicht gerade meine Aufgabe, als deutsche Besserwisserin aufzutreten. Hier beherrscht die Leute halt die Angst vor den Krankenhäusern. In ganz Attika mit 6 Mio Menschen gibt es gerade mal ca 400 Intensivbetten, darunter auch die des Militärs. Das ist eine enorme Steigerung seit Februar, aber immer noch sehr wenig. Und die Bevölkerung ist stark überaltert. Andererseits. Gestern besuchten wir drei alte Damen, Schwestern, die überhaupt nicht mit den Maßnahmen einverstanden sind. Sie erzählten, das seit einem Jahr in der unmittelbaren Nachbarschaft 20 Menschen gestorben sind – an Krebs, Herzinfarkt, Altersschwäche – , auch der Mann der einen Dame starb an Krebs. Zu viele insgesamt, aber niemand an dieser „Covid-19-Pandemie“.
        Auch ich habe manchmal das gefühl zu ersticken, und dass ich lieber sterben als in einer Welt leben möchte, in der unser aller Denken und Fühlen schleichend pervertiert wird..

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        • rotewelt schreibt:

          Ich glaube, es würde auch nicht viel nützen, solche Gespräche herauszufordern. Trotzdem werde ich demnächst mit Masken einkaufen gehen, auf denen z.B. steht „Schützt vor Bußgeld“ oder „Covid84“. Mal sehen, was passiert. In Griechenland und vielen anderen südeuropäischen Ländern sieht das Gesundheitssystem ja noch viel schlechter aus als in Deutschland, obwohl auch hier alles runtergespart wurde und Spahn ja viele weitere krankenhäuser schließen wollte (immer noch will?). Hier fehlt es trotzdem an Personal, während es genügend Gerätemedizin gibt, was im schlimmsten Fall auch nichts nützt, wenn sie keiner bedienen kann. In einer vergifteten Welt erscheint mir das Leben auch nciht mehr lebenswert, ich kenne das Gefühl. Lass uns noch durchhalten, vielleicht geschieht ein Wunder! Neulich sagte mir mein Arzt, dessen Frau Astrologin ist, zum 21. Dezember, zur Wintersonnenwende, würde sich die Situation etwas entspannen, weil sich irgend so ein Pluto-Saturn-Dingens auflöst und Jupiter dazukommt. Nun glaube ich ja nicht alles, was man mir so erzählt, habe aber im Internet nachgeschaut und tatsächlich gibt es einige Astrologen, die schon vor mehreren Jahren gesagt haben, 2020 würde ein sehr schwieriges Jahr mit Freiheitsbeschränkungen etc., am Ende würde es aber Hoffnung geben. Wenn ich mir Mut machen will, gucke ich jetzt also in die Sterne, lach! So weit ist es schon gekommen! Und wehe, es stimmt nicht! 😉

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          • gkazakou schreibt:

            Ich werd wohl mal die Tarotkarten befragen müssen 😉
            Im Ernst: Nur wenn immer mehr Menschen die Spielregeln ablehnen und für die Aufhebung der Maßnahmen zu kämpfen beginnen, gibt es Hoffnung. Es sind nicht die Freiheitsbeschränkungen per se, die mich quälen, sondern es ist die Bereitschaft der Menschen, sie hinzunehmen. Die meisten tun es ja ungern und in bester Absicht – sie wollen ihren Beitrag leisten, damit ihre Mitmenschen, ihre Angehörigen nicht leiden und sterben, und das ist ja eigentlich sehr sehr sympathisch. Diese ethische Falle!

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  2. rotewelt schreibt:

    Jau, dann frag mal die Tarotkarten, ich behalte die Sterne im Auge! 😉 Aber täusche ich mich oder mucken immer mehr Menschen auf? Nur leider rudern sie oft zurück oder werden von anderen Vertretern ihrer Zunft (ganz schlimm, die Ärzte, aber auch Lehrer) diffamiiert. Und der „normale Mensch“ hat bisher fast alles geschluckt und sicher befinden sich etliche von ihnen, wie du meinst, in dieser ethischen Falle.

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