Die traumatisierte Gesellschaft

Der Traumatherapeut Norbert Gopal Klein im Interview zeigt eine psychologische und auch spirituelle Annäherung an unsere aktuelle Gesellschaft und das Verhalten der Menschen in diesen Zeiten.

Klein glaubt nicht daran, dass die Menschen aufwachen, selbst wenn die Situation sich noch verschlimmert und die Wirtschaft noch mehr zerstört wird. Der einzelne „deutsche Michel“ wird auf dem Sofa sitzen bleiben, bis er stirbt, so seine pessimistische Ansicht. Die Ursache: Die Menschen sind nicht in Kontakt, nicht miteinander verbunden und das waren sie schon vor Corona nicht, es handelt sich um eine lange Entwicklung. Daher kann sich der Einzelne nicht auflehnen, auch wenn er erkennt, dass wir belogen werden und es in Wahrheit keine Pandemie gibt, sondern das Virus benutzt wird, um uns letztlich vollkommen zu kontrollieren und zu überwachen. Das Erkennen allen nützt bei den meisten Menschen auch deshalb nichts, so Klein, weil ihnen aufgrund der Vereinzelung die Sicherheit der Verbundenheit mit anderen fehlt, noch verstärkt durch die beabsichtigte Spaltung der Gesellschaft.

Die Situation kann deshalb nur aufgebrochen werden, wenn die Menschen in die Emotion und in Kontakt mit sich selbst und den Austausch mit anderen gehen und spirituell erwachen, was allerdings schmerzhaft sei. Denn wer aufwacht, erkennt, dass dieses lange bestehende System, dass es Politik und Medien nicht per se gut mit uns meinen. Es sind nicht unsere Eltern, auch wenn wir die kindliche Erwartung (die womöglich früher selbst enttäuscht wurde, was Kinder jedoch nicht wahrhaben können, da sie sonst verloren wären) weiterhin mit uns herumtragen und auf das System projezieren, auch unser Vertrauen. Wer begreift, dass das System uns nicht schützt, dass wir einer Illusion erlagen und es nicht mehr möglich ist, im System das Ersatzbild von guten liebevollen Eltern aufrecht zu erhalten, denen wir wie früher durch Gehorchen gefallen wollen, wird in seinen Grundfesten erschüttert, es ist ein Schock.

Wenn dieses Aufwachen aber erfolgt, sieht Klein die Möglichkeit, dass wir uns (wieder) zu einer menschlicheren Gesellschaft entwickeln und uns nicht von Machthabern steuern lassen, wie es jetzt extrem der Fall ist.

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