Der ganz normale Wahnsinn

Der Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz spricht im Interview (hier als Text und als Video) über die normopathische Gesellschaft und ist nicht zuversichtlich, was die Zukunft betrifft:

https://www.rubikon.news/artikel/der-ganz-normale-wahnsinn

Leider muss ich mich seinem Pessimismus anschließen. Ich kann mir für die Zukunft mittlerweile höchstens noch ein Leben in kleinen Gruppen mit empathischen Menschen in einer Art Parallelgesellschaft, in menschlichen Oasen oder Refugien vorstellen, wie Gunnar Kaiser es nennt. Das ist aber nicht das Leben, was ich mir gewünscht hätte und es wird auch nicht umsetzbar sein angesichts der immer stärker zunehmenden Kontrolle. Nur, wenn es sonst kein wirkliches Leben im Leben mehr gibt…? Bleibt neben der inneren nur die äußere Flucht – aber wohin? Obwohl, so gleichgeschaltet, kadavergehorsam und denunzatorisch wie in Deutschland sind die Menschen in den meisten anderen europäischen Ländern nicht.

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Eine Antwort zu Der ganz normale Wahnsinn

  1. romanfidel schreibt:

    Daß es tatsächlich vier Leute gibt, die normal ticken. Ich wünsche Dir die Resilienz, von der Frau Busch am Anfang gesptochen hat, und alles Gute. 😉

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