Wie weit würdet ihr gehen?

Diese Frage stellt der Journalist Ken Jebsen in diesem eindringlichen Video und meint damit vor allem diejenigen, die die Menschen ausgrenzen, die die Corona-Politik nicht richtig finden und/oder sich nicht impfen lassen möchten. Wer Jebsen für einen Spinner, Rechten oder Verschwörungstheoretiker hält – mit solchem Zuschreibungen hatten ihn die Medien sogleich diffamiert, als er als einer der ersten Journalisten kritische Fragen zur Coronapolitik stellte und sich um Aufklärung bemühte – wird sich das Video vermutlich nicht anschauen, verpasst aber möglicherweise etwas.

Jebsen, der Deutschland verlassen hat, weil ihm das Arbeiten hier unmöglich gemacht wurde, beschreibt, wie er das Land anlässlich eines Besuchs nach monatelanger Abwesenheit wahrnimmt und er findet es verändert vor.

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17 Antworten zu Wie weit würdet ihr gehen?

  1. sascha313 schreibt:

    Einfach nur widerlich, dieser Herr Ken Jebsen! Man braucht nur darauf zu warten, da kommt in seinem Geschnatter zum hundertsten Male schon wieder diese antikommunistische Hetze: „…wie im Stasi-Staat, wie in der DDR“… Ja, die Demokratie ist eine schöne Sache, da kann jeder sagen, was er will – auch ein Allerweltsschwätzer, ein Volksverhetzer und ein Nazi. Es ist unfaßbar! Dieser Mann hat nie in der Deutschen Demokratischen Republik gelebt, war nie in der DDR gewesen. Er ist im Westen, in der BRD, unter dem Einfluß des wiederbelebten Faschismus und Militarismus, der furchtbaren Juristen, der Nazi-Richter und -Beamten, eines KZ-Baumeisters Globke und eines Judenmörders Oberländer, der Kommunistenverfolgung und Berufsverbote, der ständigen Verleumdung und medialen Umweltverschmutzung durch RIAS, Spiegel, Stern und den „schwarzen Kanal“ eines Löwenthal aufgewachsen. Was will der uns sagen über die Wirklichkeit?

    Die BRD war noch nie eine andere als heute. Schon immer herrschte in diesem Land das Monopolkapital, schon immer herrschten die reichsten Familien, schon immer wurde die Arbeiterklasse ausgebeutet und unterdrückt. Am Fabriktor hörte die Demokratie auf; und kaufen ließen sich die Intellektuellen, die Ärzte, Professoren und Beamten, die Besserverdienenden… Pfui Teufel, kann man da nur sagen! Nur dank der DDR konnte die Arbeiterklasse im Westen einige Rechte erkämpfen, weil es die bei uns nämlich gab! Bei uns gab es das Recht auf Arbeit, die Gleichberechtigung der Frau und ein Leben in Freiheit und sozialer Gerechtigkeit – schon immer! Und der Faschismus war ausgerottet in der DDR. Das hatten wir uns selber erkämpft – wir, die 17 Millionen DDR-Bürger. Und wenn nicht einmal zwei Prozent damit nicht einverstanden waren, dann hat uns das nicht aus dem Gleichgewicht gebracht.

    Unser Freund und Genosse, Karl-Eduard von Schnitzler, hat einmal gesagt: „Wenn man beiden Seiten der Barrikade gleiche Möglichkeiten einräumt, gesteht man der Feindseite Wahrheitsliebe, Glaubwürdigkeit und gute Absicht zu. Man zieht Schmutzkübel zum ernsthaften Vergleich heran. Man öffnet sein Ohr dem eigenen Todfeind.“ – Und die Nazis, die Antikommunisten sind die Todfeinde des Sozialismus. Sie sind die Todfeinde einer gerechten, gesellschaftlichen Ordnung, in der nicht mehr einige wenige privilegierte, angebliche „Eliten“ auf Kosten einer gewaltigen Mehrheit der Menschen sich bereichern, und sie nach Gutdünken einsperren, verfolgen, „impfen“ oder letztlich liquidieren können.

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  2. romanfidel schreibt:

    Keine Ahnung, warum sich hier jemand so echauffieren kann wie ein Berserker ohne Verstand. Die gestellte Frage „Wie weit würdet ihr gehen?“ besitzt doch wahrlich genug Sprengkraft, um Augen zu öffnen, auch ohne den ganzen Film zu gucken. Die Leute sollten ein wenig mehr Sorgfalt in ihrer Sprache walten lassen, wenn sie nicht als kompletter Depp durchgehen wollen. Diese Verhunzung der einfachsten Begriffe kenne ich aber schon von dressierten Politideologen jeder Couleur. Für meinen Teil möchte ich nur sagen, daß das Impfen von Kindern und schwangeren Frauen mit keinem Verbrechen vergleichbar ist, das in Deutschland tatsächlich je begangen wurde. So weit würden die nicht gehen, so weit gehen die einfach. Die Freunde und Genossen können sich doch nennen, wie sie wollen. Der Guillotine ist es schnuppe, wenn ich mich nicht irre.

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  3. DS-pektiven schreibt:

    Jebsen weiß, wie weit sie gehen werden; vermutlich noch weiter als in den 30ern und 40ern des letzten Jahrhunderts. Und hat sich deshalb aus dem Staub gemacht. Wenn ich es mir leisten könnte, wäre ich auch schon lange weg.

    Es gibt für diese psychisch schwer gestörten Fanatiker und die zig Millionen die Klappe haltender Mitläufer keine roten Linien mehr. Leider sehe ich auch nirgends auch nur den Ansatz eines wirksamen Widerstandes; besonders hier in Deutschland sind die allermeisten immer noch so naiv zu glauben, dass die irgendwann aufhören werden. Werden sie nicht; die Nazis damals konnten nur durch den 2. Weltkrieg gestoppt werden.

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    • rotewelt schreibt:

      Ich sehe es inzwischen auch so, dass es keine roten Linien mehr gibt. Die meisten Menschen akzeptieren einfach alles und hinterfragen gar nichts, sind überhaupt nicht an Hintergrundinformationen interessiert – das hätte ich vor einem Jahr in diesem Ausmaß noch nicht erwartet. Ich hoffte, im Zuge der weiteren (der Gesundheit eben nicht dienlichen, im Gegenteil) Verschärfungen, die längst absehen konnte, wer das wollte, würde sich doch etwas mehr Protest regen. Insofern ist das Enttäuschtsein von den Duldern und Opportunisten am größten. Dass Medien und Regierungen korrupt sind, war ja nicht neu. Und ich glaube sogar, wenn die Menschen merken, dass doch nichts wieder so wird, wie es war und wie sie glauben, werden sie auch das akzeptieren und sich fügen, sogar wenn es ihnen an den Geldbeutel geht – dann werden sie besitzlos glücklich sein, genau wie Klaus Schwabs WEF es propagiert hat. Tja… Da kann man nur fliehen, wenn man denn kann und solange es möglich ist, doch wohin?

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      • romanfidel schreibt:

        Nicht fliehen, sondern in Ruhe einen schönen und spärlich bewohnten Landstrich wählen. Dort läßt sich dann das Ende der eigenen Fahnenstange wie ein malerischer Sonnenuntergang einigermaßen heiter und anständig beobachten. Und Botschaften, von welchem Deppen auch immer, gibt’s dort auch keine 😉

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    • sascha313 schreibt:

      Nein, die Nazis wurden nicht „durch den 2. Weltkrieg gestoppt“, sondern durch die Völker der Sowjetunion, die Europa vom Faschismus befreiten! Doch wer befreit uns heute? …und von wem?

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      • Dirk schreibt:

        Dieser Kommentar sagt mir, dass auch Du diesen wieder existierenden Faschismus siehst. Warum ziehst Du so über Ken Jebsen her? Der spricht das aus, was auch ich sehe. Vermutlich sogar Du. Und nur weil Du keine reelle Chance siehst, da raus zu kommen läufst Du mit der Mehrheit mit? Du schreibst, die BRD war niemals anders als jetzt. Recht hast Du damit. Allerdings musst Du differenzieren zwischen dem „Staat“ BRD und der Bevölkerung. Der Gesellschaft. Meiner Beobachtungen zufolge war diese Gesellschaft noch nie so aggressiv wie jetzt. Diese Gesellschaft war bis jetzt so friedlich, weil diese Hass- und Kriegstreiberei, wie sie mittlerweile üblich ist, bestraft wurde. Immer schön mit der Mehrheit mit. Der bequemste Weg eben. Ich sehe das genauso, wie Ken Jebsen das hier beschreibt. Ich persönlich sehe, dass das hier schlimm enden wird. Schlimmer als im dritten Reich. Diesmal kommt niemand, der uns „befreit“. Jetzt käme es auf die Gesellschaft an. Wir werden jetzt Massenmorde und andere Verbrechen erleben, wie es die Menschheit noch nicht erlebt hat oder es sich vorstellen kann. Und dennoch, obwohl ich Null Chance sehe mit meinem Standpunkt, bleibe ich dabei. Ich laufe nicht mit. Ich verhalte mich anständig und konform zu meiner Moral, die mir im Zuge der Erziehung durch mein Umfeld mitgegeben wurde. Ich bin nicht religiös, für mich gibt es einen Grundsatz, nach dem ich lebe: Leben und leben lassen. Und das ist das einzige, was ich auch von anderen fordere.

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      • Corinna schreibt:

        Nur die Völker der Sowjetunion?

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        • sascha313 schreibt:

          Im wesentlichen: JA! Nachdem die „zweite Front“ um knapp vier Jahre verzögert worden war, griffen die westlichen Alliierten mehr als „halbherzig“ in den Krieg ein. Sie verhinderten damit „erfolgreich“ die Spaltung der militärischen Kräfte der Wehrmacht, was den Vormarsch der Sowjetarmee erheblich verzögerte. Sie paktierten mit der polnischen „Exilregierung“, was zu dem Desaster der Warschauer Aufstands führte. Sie führten Geheimverhandlungen mit Nazihäuptlingen und bombardierten vermehrt die östlich der späteren sowjetisch-amerikanischen Zonengrenze gelegenen Gebiete, dabei insbesondere sämtliche größeren Städte, hervorzuheben u.a. die weltberühmte Kunst- und Kulturstadt Dresden – zu welchem Zweck? Sie dehnten danach ihren Vormarsch aus bis an die Elbe, plünderten während ihrer Besatzungszeit vor dem 8. Mai 1945 zahlreiche Industrieanlagen und stahlen Dokumente, Patente und Maschinen (ganze vollbeladene Güterzüge rollten aus Plauen gen Westen!), entführten deutsche Wissenschaftler in die USA und halfen SS-und Nazigrößen bei der Flucht vor der Sowjetarmee. Sie errichteten auf den Rheinwiesen ein riesiges KZ, in dem hunderttausende Wehrmachtsangehörige den Tod fanden… aber es fanden nach der Landung an den Küsten Frankreichs und der Besetzung Westeuropas auch vereinzelte Kämpfe und Scharmützel statt, bei denen ca. 259 Tausend Menschen starben (zum Vergleich: die Sowjetunion verzeichnete 20,6 Millionen (!) Opfer des Krieges)

          Frankreich war infolge seiner militärischen Niederlage im Jahre 1940 stark geschwächt. Es hattte seineeinstige bedeutung als großmachteingebüßt. Großbritannienwar an die USAund seine Kolonien verschuldet. Durch den Krieg war die schuldensummeauf 21, 5 Milliarden Pfund angewacxhsen, woraus sich eine direkte Abhängigkeit von den USA ergabe. Grißbritannien begann als Imperium zu zerfallen. Lediglich die USA konnten ihre Machtposition erweitern. Die reingewinne der USA-Monopole betrugen in den Jahren 1941 bis 1945 rund 60 MilliardenDollar gegenüber 9,5 Milliarden Dollar von 1931 bis 1938.

          Das war der Beitrag der Alliierten zum Sieg über den Faschismus…

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          • Corinna schreibt:

            Danke für den Geschichtsunterricht! Hast du auch mal recherichiert, was die SU an Reparationsleistungen nach Kriegsende aus Deutschland (DDR) weggetragen hat?

            Hattest du vielleicht Verwandte, die in Russland Zwangsarbeit leisten mussten, eventuell irgendwann wieder zu ihren Familien gekommen sind, nur Andeutungen fallen gelassen haben, weil sie eigentlich nie darüber sprechen durften/ sollten und wegen der gesundheitlichen Probleme aufgrund von Kriegsbeteiligung und anschließendem Lager in der SU früh gestorben sind? Während es anderen Personen der gleichen Familie in dem Teil Deutschlands, dem von den Westalliierten geholfen wurde, ökonomisch und gesundheitlich schnell wieder besser ging? Dadurch konnten sie es sich leisten in die DDR zu reisen, wo sie wegen ihrer Devisen gern gesehen wurden, während man den eigenen Leuten die Westpäckchen neu sortierte und deren Kinder wegen eines Mickey Maus Pullovers in der Schule rügte.

            Soll heißen, Gewinnen war die eine Sache und, was man daraus gemacht hat, die andere.

            Hoffen wir, dass Europa auch weiterhin von Kriegen verschont bleibt! Andere Teile der Welt sind leider nicht so gut dran wie wir.

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  4. sascha313 schreibt:

    Entschuldigung für die Tippfehler! Könntet Ihr das bitte korrigeiren?

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    • sascha313 schreibt:

      Im wesentlichen: JA! Nachdem die „zweite Front“ um knapp vier Jahre verzögert worden war, griffen die westlichen Alliierten mehr als „halbherzig“ in den Krieg ein. Sie verhinderten damit „erfolgreich“ die Spaltung der militärischen Kräfte der Wehrmacht, was den Vormarsch der Sowjetarmee erheblich verzögerte. Sie paktierten mit der polnischen „Exilregierung“, was zu dem Desaster der Warschauer Aufstands führte. Sie führten Geheimverhandlungen mit Nazihäuptlingen und bombardierten vermehrt die östlich der späteren sowjetisch-amerikanischen Zonengrenze gelegenen Gebiete, dabei insbesondere sämtliche größeren Städte, hervorzuheben u.a. die weltberühmte Kunst- und Kulturstadt Dresden – zu welchem Zweck?

      Sie dehnten danach ihren Vormarsch aus bis an die Elbe, plünderten während ihrer Besatzungszeit vor dem 8. Mai 1945 zahlreiche Industrieanlagen und stahlen Dokumente, Patente und Maschinen (ganze vollbeladene Güterzüge rollten aus Plauen gen Westen!), entführten deutsche Wissenschaftler in die USA und halfen SS- und Nazigrößen bei der Flucht vor der Sowjetarmee. Sie errichteten auf den Rheinwiesen ein riesiges KZ, in dem hunderttausende Wehrmachtsangehörige den Tod fanden… aber es fanden nach der Landung an den Küsten Frankreichs und der Besetzung Westeuropas auch vereinzelte Kämpfe und Scharmützel statt, bei denen ca. 259 Tausend Menschen starben – zum Vergleich: die Sowjetunion verzeichnete 20,6 Millionen (!) Opfer des Krieges.

      Frankreich war infolge seiner militärischen Niederlage im Jahre 1940 stark geschwächt. Es hatte seine einstige Bedeutung als Großmacht eingebüßt Großbritannien war an die USA und seine Kolonien verschuldet. Durch den Krieg war die Schuldensumme auf 21, 5 Milliarden Pfund angewachsen, woraus sich eine direkte Abhängigkeit von den USA ergab. Großbritannien begann als Imperium zu zerfallen. Lediglich die USA konnten ihre Machtposition erweitern. Die Reingewinne der USA-Monopole betrugen in den Jahren 1941 bis 1945 rund 60 Milliarden Dollar gegenüber 9,5 Milliarden Dollar von 1931 bis 1938.

      Das war der Beitrag der Alliierten zum Sieg über den Faschismus…

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