Ein bisschen Blue(s)

Die Tage werden wieder länger, man sieht es schon. Blaue Stunden gibt es aber noch nicht, nicht mal blaue Minuten – von einem Moment zum anderen wird aus Blau Schwarz. Geduld ist angesagt. Ich hole für die Zwischenzeit mal ein paar selbstgemachte Fantasiebilder hervor. Jaja, nennt sie nur kitschig.

K1024_Collage

Ich war das einfache Mädchen vom Lande und galt – obwohl nicht homosexuell wie im Song von Bronski Beat – ín meiner nächsten Umgebung als jemand, der zu hoch hinaus wollte und dem alle möglichen Hindernisse in den Weg gelegt wurden von wegen „Du heiratest ja doch“. Schwer, sich darüber hinwegzusetzen, der „Familientradition“ untreu zu werden und durchzuhalten, denn jedes Kind liebt seine Eltern und ich sollte ja bescheiden sein. Schrieb ich gute Noten, bekam ich darauf keinerlei positive Resonanz. Das Äußerste war ein Genervtes: Na, da siehst du mal, die Aufregung war wieder umsonst. Seit nun gut fünf Jahren hat der überlebende Rest meiner Familie den Kontakt zu mir ganz abgebrochen. Ich denke, dass ich mittlerweile, nach einer schweren Zeit, darüber hinweg bin, denn: Sie fehlt mir nicht mehr. Was nicht bisweilen vor Wehmut schützt, zumal wenn man Freunde hat, denen es anders ging und geht. Aber man kann damit leben. Man muss ja.

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s