Blogger für Flüchtlinge, gegen den braunen Mob

Vor ein paar Tagen fand ich eine Postkarte der „Republikaner“ im Briefkasten. Darauf abgebildet ist eine etwas fülligere Frau in leichter Profil-, doch eher Rückenansicht mit einem Bündel im Arm, ein Baby oder Kleinkind, von dem man nur eine Strickmütze sieht. Die Frau trägt einen sorgfältig frisierten Knoten, ihr Haar glänzt, und eine dicke braune Strickjacke mit einem „ethnischen“ Muster, so eine Mischung aus Balkan und Nepal, darunter einen ebenso braunen Rock. Kein Kopftuch. Erstaunlicherweise. Die rechte Hand hält die Frau wie nachdenklich an ihr Gesicht während sie scheinbar in die Ferne schaut. Der Hintergrund ist blau.

Auf der Karte steht geschrieben „Herein spaziert und abkassiert… Einwanderung in die Sozialsysteme stoppen! Die Republikaner REP Richtig Ehrliche Politik.” Die Karte ist aufklappbar. Den verlogenen und verdummen oder Dumme ansprechen sollenden braunen Inhalt erspare ich euch.

Mir ist fast schlecht geworden. Dann die Ereignisse in Heidenau. Die Angriffe in Mazedonien, die Zäune an der ungarischen Grenzen. Und all das andere Unmenschliche, die Dummheit.

Zum Glück gibt es nicht nur die Angreifer und die schweigende Mehrheit, von der man nicht weiß, was sie denkt. Vorhin hörte ich in den Nachrichten, auf jeden Angriff eines Flüchtlingsheims kämen 20 Bürger, die sich ehrenamtlich für Flüchtlinge engagieren. Das sollte beruhigen, mich hat es erschreckt. So viele Angriffe auf Flüchtlingsheime oder so wenige Helfer?

Trotzdem, nur nicht die Klappe halten, wenn der pöbelnde Mob wütet, nicht einfach zuschauen oder weggucken und nicht zulassen, dass das Land immer weiter in Fremdenfeindlichkeit und Hass abrutscht. Sondern wenn möglich, selbst helfen. Und sei es nur durch die Äußerung der eigenen Meinung.

Ich verlinke mal auf einen Blogtext von Kaffeehaussitzer, den ich sehr treffend finde, ich könnte den Inhalt nicht besser formulieren, er sagt alles, was ich auch denke:

http://kaffeehaussitzer.de/blogger-fuer-fluechtlinge/

Der Blogeintrag verweist auch auf die Initiative Bloggerfuerflüchtlinge, für alle Twitterer: https://twitter.com/hashtag/bloggerfuerfluechtlinge?src=hash

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Die 34. Woche, 2015

Wenn in dem Hofgras
Nach einem Regenschauer
Von der Zikade
Den leisen Ruf ich höre,
Dann scheint der Herbst gekommen.


(Manyôshû, unbekannter Dichter in der ältesten erhaltenen Anthologie der japanischen Lyrik)

So scheint es mir hier auch zu sein, denn vorher schwiegen sie. Aber warum dann brüllen die Zikaden im September noch ohrenbetäubend in der toskanischen Pineta oder in Südfrankreich? Und warum haben sie sich hierzulande erst Mitte August, ein paar Tage vor dem gefühlten Ende des Sommers, gezeigt?

Wo sind die fetten Grillen auf dem Zelt in Korsika, im Auto, auch dort, huch, lach, und sogar auf meiner hiesigen Balkonmarkise geblieben?

Sogar die Fotos von den Tierchen sind mir abhandengekommen.

Egal, die Tonbilder wirken nach. Ich schrieb doch mal davon…:

https://rotewelt.wordpress.com/2012/01/23/la-pineta/

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Verspätetes Zirpen

Mitternacht. Das erste Grillenzirpen dieses Sommers. Erstaunlich. Dabei gab es vorhin endlich mal etwas Regen, eine Art unterdrücktes Gewitter, das viel Wind machte, lautes Getöse, das alles durcheinanderwehte und umwarf, dann aber doch nur wenig Erfrischung brachte.

Und ausgerechnet jetzt die Grillen. Draußen sind 21 Grad, es war schon heißer; wie viele sogenannte tropische Nächte hatten wir seit Juli? Und kein Zirpen, nie. Aber jetzt. Nein, ein Froschkonzert ist das nicht.

Dafür sehe ich keine Sternschnuppen, zu bedeckt ist der Himmel. Und ich bin sowieso nicht der Typ, der dazu kommt, sich was zu wünschen. Ich sehe die Biester so gut wie nie und wenn, ist es schon zu spät. Man kann nicht alles haben in diesen Tagen und Nächten.

Der Vorhang vor der Balkontür rauscht, wenn er auf die Zimmerpalme trifft. Manchmal bewegt er sich auch nur sacht und verführerisch, als wolle er mich rauslocken.

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Die 32. Woche, 2015 – 70 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki

Wir wussten, dass es links und rechts Menschen töten würde. Aber mein Hauptinteresse war dabei, bestmögliche Arbeit zu leisten, damit wir das Töten möglichst schnell beenden konnten.
(Paul Warfield Tibbets, Pilot des Bombers “Enola Gay”, der mit seiner Atombombe Hiroshima zerstörte, in einer Äußerung gegenüber “The Columbus Dispatch”, zitiert von Spiegel-Online)

After Hiroshima was bombed, I saw a photograph of the side of a house with the shadows of the people who had lived there burned into the wall from the intensity of the bomb. The people were gone, but their shadows remained.
(Ray Bradbury)

I stated that Hiroshima and Nagasaki are ‘among the most unspeakable crimes in history.’ I took no position on just where they stand on the scale of horrors relative to Auschwitz, the bombing of Chungking, Lidice, and so on.

(Noam Chomsky)

How do we prevent Iran developing an atomic bomb, when, on the American side, dropping atomic bombs on Hiroshima and Nagasaki is not recognised as a war crime?
(Gunter Grass)

Hiroshima has become a metaphor not just for nuclear war but for war and destruction and violence toward civilians. It’s not just the idea we should not use nuclear arms. We should not start another war because it’s madness.

(Max von Sydow)

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Shut up!

Es ist ja bekannt, dass man heutzutage an öffentlich zugänglichen Plätzen durch Telefonate belästigt wird, ob am Flughafen, im Supermarkt, beim Friseur oder indem einem ein Handytelefonierer vors Auto läuft. Eine gewisse Abstumpfung ist bei mir jedenfalls eingetreten. Was die private Umgebung betrifft, aber nicht.

Im Sommer sitzen alle auf ihren Balkonen. Man unterhält sich mit dem Partner, en famille oder mit Freunden, man lacht, hört vielleicht Musik, manche sind allein, manche grillen, manche rauchen selbst – egal, es ist Sommer, das gehört dazu, zum Leben, jeder soll nach seiner Façon glücklich werden.

Aber eins kann ich nicht leiden. Warum gehen Menschen extra hinaus auf den Balkon, um zu telefonieren?! Am Netz liegt es jedenfalls nicht. Manche sind gar die ganze Zeit in ihrer Behausung, aber wenn’s um Telefonieren geht, öffnen sie die Balkontür, damit die anderen auch ja alles mitbekommen. Und ich mich nicht mehr konzentrieren kann auf die Arbeit, die Privatlektüre oder eben die „normale“ Stille. Ein Telefonat ist nämlich was anderes als eine normale Unterhaltung. Man hört nur die eine Seite und das allein irritiert, auch wenn man nicht zuhören will. Ich will immer weghören. Aber nicht zuzuhören kann ganz schön schwierig sein, anders als bei normalen beidseitig hörbaren Unterhaltungen, die kann ich eher ausblenden.

Zwei Nachbarn hatten Besuch, beide Besuche nutzten den Balkon, um sich dort ausgiebig per Handy mit Verwandten etc. zu unterhalten, zum Teil sogar in Gegenwart ihrer Gastgeber, die währenddessen zum Schweigen verurteilt waren, egal, welches Grillgut da gerade auf den Verzehr wartete oder verspeist werden wollte. Das Alter der Telefonierer spielte dabei übrigens keine Rolle (aber immer waren es Frauen, die sind überhaupt, was die Sommersaison auf Balkonien und im Garten angeht, die Lautesten und Rücksichtslosesten, wenn man von halbsterkan Jungs mal absieht, wie ich schon lange festgestellt habe, die reden auch noch um ein Uhr nachts so laut und oft dozierend, dass man kein Auge zubekommt).

Was ist das? Es fehlt an Höflichkeit und Respekt vor den Mitmenschen. Aber die Leute haben anscheinend auch gar kein Interesse mehr, ihre Privatsphäre zu schützen. Ungefragt, es wird einem geradezu aufgedrückt, bekommt man auf Balkonien ganze Familiengeschichten und auch wichtige geschäftliche Anrufe mit, in allen Details und Tonlagen.

Ich will das nicht hören, ich will das alles nicht wissen. Selbst käme ich niemals auf die Idee, für alle hörbar meine Anrufe zu tätigen. Im Gegenteil, ich schließe die Türen, denn meine Anrufe gehen nur mich etwas an und ich will meine Umwelt in Ruhe lassen und nicht belästigen.

Die letzten Tage ist es ganz extrem in meiner Nachbarschaft, es macht mich aggressiv, gerade eben habe ich die Balkontüren extralaut zugeknallt, vor Wut, weil der Besuch der Vermieter nebenan mich mit ihrem Privatkram belästigt hat. Warum werden alle immer lauter und rücksichtsloser?

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Jammas

Ich kriege nur noch die Wut, wenn ich sehe, wie das Volk verdummt wird, weltweit. Uns soll weisgemacht werden, dass Griechenland ein schlimmes Land ist, in dem nur die Korruption regiert und wo die Menschen alle viel zu früh in Rente gehen und sonst nur in ihren Kafenions sitzen, mit ihren Kombolois spielen und ansonsten den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Und der Rest Europas, das sind die Guten, die Fleißigen, die Rechtschaffenen, die nicht Korrupten, nein, niemals, die alle auch immer brav ihre Steuern zahlen und niemals nicht Geld ins Ausland transportieren.

Aber vor allem wir Deutschen, wir sind die Guten, die Besseren, wir sind die, die wissen, wo’s langgeht, wir können Politik machen, wir können sparen, sparen, sparen, wir machen keine Schulden und sind überhaupt das Musterland der EU. Es sollen sich gefälligst alle uns als Beispiel nehmen, sich nach uns richten und es uns nachmachen, jawoll!

Warum sind sie uns denn bloß nicht dankbar, die Griechen? Wieso waren sie denn so vermessen, all die Kredite anzunehmen, die „wir“ ihnen zu überhöhten Zinsen angedient, ja geradezu aufgedrängt haben, hilfsbereit und selbstlos, wie „wir“ waren und natürlich immer noch sind? Na, ganz schön blöd, diese Griechen, also wirklich. Das haben sie nun davon. (Dass Deutschland davon profitiert hat und es immer noch tut, muss man ja nicht laut sagen.)

Also, Hacken zusammengeschlagen, aber dalli! Wenn ich Sauertopf-Schäuble und Merkel-Schulmeisterin, Typ strenge Gouvernante und selbsternannte Herrscherin Europas, sehe, wird mir nur noch schlecht. Aber das dumme manipulierte Volk hierzulande und ein großer Teil der Medien (zum Glück gibt’s aber doch auch kritische Töne) hängt ja an Muttis Schürzenzipfel und guckt nicht unter ihren nur scheinbar unschuldig-sauberen redlichen Rock, sondern schimpft über die dreisten frechen griechischen Politiker. Und selbst wenn sie einlenken, die Griechen, dann muss man sie noch weiter in Bedrängnis bringen, bis sie Angie die Füße lecken. Heuchelei, Verlogenheit, Diffamie, Machtsucht und arrogantes Gehabe nach Kolonialherrenmanier – ehrlich, mich kotzt das alles nur noch an.

Grexit wird sicher zum Wort des Jahres 2015 gekürt. Ich fände es angebrachter, wenn es Unwort des Jahres würde (wobei…, die EU ist ja ohnehin ein fragwürdiges Gebilde… ).

Το μεγάλο ψάρι τρώει το μικρό.
(Der große Fisch frisst den kleinen.)

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Die 29. Woche, 2015

Wer alle Brücken hinter sich abbricht,
muß gut schwimmen können.

(Aus Borneo)

Wenn man ins Wasser kommt, lernt man schwimmen.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Es gibt viele Schwimm-Stile, aber keiner wird dich für immer über Wasser halten.
(Pavel Kosorin)

Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.

(Aus China)

Es liegt im Interesse des Allgemeinwohls, daß es immer Menschen geben muß, die gegen den Strom schwimmen. Nur weiß das Allgemeinwohl das meist nicht.
(Lucius Annaeus Seneca)

Schwimme, tanze und verbringe jeden August in Paris und bleibe auf Distanz zu den Krankenhäusern!
(Horatio Luro)

Es spielt keine Rolle, wie tief das Wasser ist, wenn du gut schwimmen kannst.
(Pavel Kosorin)

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Die 27. Woche, 2015

Jede Sache hat ein Aber.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Der Zweifel ist der Schatten eines Menschen im Dunkel.
(Aus Japan)

Zwei Stücke Fleisch verwirren den Kopf der Fliege.
(Sprichwort von den Haussa)

Je mehr einer weiß, desto mehr bezweifelt er.
(Voltaire)

Gewisse Stubenhocker sind gewohnt,
alles zu bezweifeln, weil sie nichts sehen.
(Honoré de Balzac)

Der Zweifel ist eine Huldigung, welche man der Hoffnung darbringt.
(Comte de Lautréamont)

Ihr anderen werdet sicherer immerdar.
Ich werde fragender von Jahr zu Jahr.
(Christian Morgenstern)

Der Zweifel ist ein Schmerz, der zu einsam ist, um zu wissen, dass das Vertrauen sein Zwillingsbruder ist.
(Khalil Gibran)

Nichts macht so heimatlos wie der Zweifel.
(Peter Cerwenka)

Wie es natürlich ist, ohne Beweis zu glauben, ist es nicht weniger natürlich, an Bewiesenem zu zweifeln.
(Luc de Clapiers Vauvenargues)

Nicht der Zweifel macht wahnsinnig, sondern die Gewissheit.
(Friedrich Wilhelm Nietzsche)

Der Skeptiker glaubt an eine dritte Version,
auch wenn es nur zwei Möglichkeiten gibt.
(Dr. Fritz P. Rinnhofer)

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Frisch aus dem Höllental

Der Mond ist noch längst nicht voll, aber er tut so. Leuchtend scharf projiziert er mein Scherenschnittprofil auf die Hauswand, obwohl ich nicht gesehen werden will. Ein wenig eingedellt gibt er sich, doch lächelt er vor sich hin und ein schaukelnder Zweig verleiht ihm die Aura eines Zigarrenrauchers.

Sommerabend, jedenfalls eine Ahnung davon. Wird ja auch Zeit, denn schon sind die Tage wieder kürzer geworden.

Meine Urlaubserinnerungen sind… Erinnerungen, wenngleich schöne. Von ewig lauen Abenden auf der Terrasse. Geräuschkulisse: Keine. Allenfalls ein Windhauch, fremde Vögel, Froschkonzerte oder Meeresrauschen.

Hier rauscht es nun auch, seit gestern. Das ist nicht irgendein normaler Wind, wie ihn jeder kennt, das ist der Höllentaler. Seine Zeit ist der Abend. Wie der Name schon sagt, kommt er aus dem Höllental hierher, bis nach Freiburg hinein. Das erste Mal erlebte ich ihn auf dem Münsterplatz, da wohnte ich noch gar nicht hier. Er brachte Erfrischung nach einem schwülheißen Sommertag.

Inzwischen kenne ich ihn schon länger. Abkühlung bringt er immer noch, der Wind aus dem Schwarzwald. Dabei wirbelt er umher wie ein kleiner Mistral und kann gänsehautfrostig sein. Mal ist er Wohltat, mal Fluch.

Heute ist er mir… nichts von beidem, er ist, was er ist, ein Wind, der aus dem Höllental kommt. Nur, wie schafft er es, aus dem Tal nach oben zu steigen und dann wieder nach unten? Frage ich mich. Aber am faszinierendsten finde ich, dass er nicht nur Bewegung in die Stadt bringt. Nein, er bringt auch Duftschwaden mit sich.

Da, wo ich wohne, erstreckt sich zu drei Seiten die Stadt. An der vierten Seite liegt der Schlossberg, der Hausberg Freiburgs. Ein Wald. Keine Landwirtschaft, nirgends. Und trotzdem, man mag es kaum glauben:: Seit gestern, wie an manchen anderen Sommertagen, riecht es bis in meine Wohnung nach Landleben. Genauer, nach Stall, noch präziser: nach Kuhstall. Oh, ich weiß, wie Ställe duften, habe ich doch einen Großteil meiner Kindheit auf dem Bauernhof gegenüber verbracht, im Heu, im Stroh, in Ställen bei den Tieren, auf Äckern, Wiesen und Feldern. Da kann mir niemand was vormachen.

Also inhaliere ich mit Verwunderung – ohne Ekel, ohne Verzücken, sondern ganz neutral – diesen Kuhstallgeruch und wundere mich, wie er den weiten Weg bis in die Stadt schafft. Derweil kühlt der Höllentaler meine nackten Arme, die Finger bleiben vom Tippen wohltemperiert. Der Quartierkater hat seine gewohnten Abendtöne abgegeben, von den Menschen sind wie meist hierzulande kaum verzückte Singereien zu hören, wenn das Kindergeschrei, das Männergrölen und die Frauendiskussionen verstummt sind. Man und frau ist diszipliniert bis ins Schlafzimmer (sorry wegen der noch dazu pauschalierenden Abschweifung, aber wenn ich denn mal was gehört habe, dann vor allem in Frankreich oder mal in Italien, aus dem Nebenzimmer im Hotel oder aus einer anderen Ferienwohnung).

Nur der Wind ruht selbst hier nicht, für heute scheint er sich viel vorgenommen zu haben. Ich sollte jetzt auch mal ins Bett gehen. Wie passend: Die Glocken des Münsters läuten die erste Stunde des neuen Tages ein.

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Die 26. Woche, 2015 (Halbzeit schon)

Barbaren lächeln nicht.
(Peter Horton)

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Eine Vorläuferin der “Mona Lisa” von Leonardo da Vinci – oder eine Spaßkopie? Wie auch immer: besser als Quadratgesichter…!

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